Vergangene Ausstellungen

2015


Parallel zur Ausstellung im Studio
verlängern wir in den Haupträumen
bis zum 23.12.2015:


"Das Leben ist keine Einbahnstraße."
Gerhard F. Reinz

Gerhard F. Reinz, Galerie Orangerie-Reinz Köln

Gerhard F. Reinz, Galerie Orangerie-Reinz, Köln

(Berlin 12. November 1930 – 24. Mai 2013 Warendorf)




Ausstellung anlässlich des 85. Geburtstages des Kölner Galeristen


28.10.–23.12.2015 (verlängert)

"HOMMAGE À GERHARD F. REINZ"

(Berlin 12. November 1930 – 24. Mai 2013 Warendorf)

Ernst Wilhelm Nay,

Ernst Wilhelm Nay

(Berlin 1902 - 1968 Köln)

"Chorisch Grau"

Öl auf Leinwand 1960

100 x 160 cm

sign. dat. bez.

Scheibler 971

[22612]



Zur Eröffnung am Mittwoch, den 28. Oktober 2015 um 18.30 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.





Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog.
Für den Betrag von Euro 15 senden
wir Ihnen den Katalog im Inland gerne zu.
Der Katalog ist ebenfalls in der Galerie Boisserée erhältlich.



Außerdem haben Sie hier auch die Möglichkeit den Katalog als PDF virtuell durchzublättern (linke Maustaste - online durchblättern oder rechte Maustaste downloaden - Empfehlung: downloaden) - der Katalog ist als PDF Datei abgelegt und kann mit dem Adobe Reader gelesen werden. Sollten Sie den Adobe Reader nicht installiert haben, können Sie diesen unter folgender Adresse downloaden:http://www.adobe.de.


Alternativ können Sie sich den Katalog als ISSUU (e-publication) online anschauen.





Pablo Picasso,

Pablo Picasso

(Málaga 1881-1973 Mougins)

"Les masques"

(Die Masken)

Tuschezeichnung auf Papier 24.1.1954

24 x 32 cm

sign. dat.

Zervos Bd XVI 219

[22559]



Die Galerie nimmt vom 4. bis 8. November 2015
an der ifpda print fair new york 2015 (Armory, New York) teil.



Die Galerie nimmt vom 18. bis 22. November 2015
an der Cologne Fine Art 2015 (Koelnmesse) teil.



Eduardo Chillida, ohne Titel, Referencia CH-90/GT-27 - 1990.027

24. Eduardo Chillida

(San Sebastián 1924 - 2002 San Sebastián)

ohne Titel

Gravitation - Papiercollage, Tusche, Baumwollschnüre 1990

60 x 79 cm

sign.

Referencia CH-90/GT-27 - 1990.027

[22319]




Pressetext zur Ausstellung (linke Maustaste – online durchblättern oder
rechte Maustaste downloaden – Empfehlung: downloaden) – der Text ist als
PDF Datei abgelegt und kann mit dem Adobe Reader gelesen werden.

Sollten Sie den Adobe Reader nicht installiert haben, können Sie diesen unter
folgender Adresse downloaden: http://www.adobe.de.




"Hommage à Gerhard F. Reinz"

(12. November 1930 Berlin – 24. Mai 2013 Warendorf)

Ausstellung zum 85. Geburtstag


Selten widmet eine Galerie einem verstorbenen Kollegen eine Ausstellung. Die Kölner Galeristen Johannes Schilling und Thomas Weber machen hier eine Ausnahme, indem sie mit einer Ausstellung an ihren verstorbenen Kölner Kollegen Gerhard F. Reinz erinnern, der am 12. November dieses Jahres 85 Jahre alt geworden wäre.
4 Jahre nachdem die Galerie Boisserée ihre jetzigen Räume in der Kölner Drususgasse bezogen hatte, eröffnete Gerhard F. Reinz 1959 seine Galerie in Köln, die er unter dem Namen Galerie Orangerie-Reinz 54 Jahre mit großem Erfolg führte. Der 1930 geborene Berliner glänzte in dieser Zeit mit seinen viel beachtetem Ausstellungen und Katalogen sowie seinen Messeständen auf den internationalen Kunstmessen im In- und Ausland. Seine Liebe und sein großes Engagement für die Druckgraphik, seine profunde kunsthändlerische Arbeit im Bereich der Kunst nach 1945, sein Einsatz für zeitgenössische Künstler wie Alain Clément, Dietrich Klinge oder Walter Stöhrer sowie sein einzigartiges berufspolitisches Engagement haben ihn als kompetente und liebenswerte Persönlichkeit des deutschen Kunsthandels für viele unvergesslich werden lassen.

Für die Galerie Boisserée und ihre Galeristen Johannes Schilling und Thomas Weber als nachfolgende Generationen, war Gerhard F. Reinz in vielen Dingen Vorbild und Ansporn zugleich. Es gab nicht nur viele Überschneidungen in der Kunst nach 1945, sondern beide Galerien entwickelten sich zu den wichtigsten Ansprechpartnern für Originalgraphik in Deutschland. Dieses Miteinander, welches trotz der unterschiedlichen Generationen im Fachlichen, Menschlichen und Berufspolitischen einen positiven bleibenden Eindruck hinterlassen hat, hat den Anstoß gegeben, eine Ausstellung als „Hommage à Gerhard F. Reinz“ mit den Künstlern zu konzipieren, für die er sich jahrzehntelang eingesetzt hat. Die Liste der Exponate beginnt bei Max Ackermann (1887 – 1975) und endet bei Fred Thieler (1916 – 1999). Viele Werke stammen unmittelbar aus dem Nachlass des verstorbenen Kölner Galeristen, die Ausstellung wurde von ausgesuchten Exponaten aus den Beständen der Galerie Boisserée ergänzt.

Highlights dieser ausgefallenen Ausstellung sind Leinwände von Ernst Wilhelm Nay ("Chorisch Grau", 1960 und ohne Titel, 1934/35), Emil Schumacher ("Ankh", 1987) und Antoni Tàpies ("Mocador negre", 2008), des Weiteren ein kleines Ölbild von Willi Baumeister („Formen auf Grün“, 1949) sowie eine Tuschezeichnung von Pablo Picasso ("Les masques", 1954). Der Besucher stößt zudem auf zahlreiche ausgesuchte Arbeiten auf Papier u.a. von Max Ackermann, Fernando Botero, Eduardo Chillida, Salvador Dalí, Max Ernst, Hans Hartung, Marino Marini, Joan Miró, Ernst Wilhelm Nay, Emil Schumacher und Fred Thieler. Zu den zeitgenössischen Künstlern, die Gerhard F. Reinz in Köln vertreten hat, gehören Walter Stöhrer, vertreten mit einer großformatigen Leinwand aus den 1970er Jahren ("Janusköpfig"). Der in Südfrankreich lebende Maler Alain Clément ist mit Papierarbeiten, Skulpturen und Leinwänden vertreten, der 1954 in Heiligenstadt geborene süddeutsche Bildhauer Dietrich Klinge zeigt Bronzeskulpturen aus den letzten 6 Jahren. Beide Künstler wollen zur Eröffnung der Ausstellung kommen.
Ausgesuchte graphische Arbeiten u.a. von Braque, Chagall, Dalí, Miró, Poliakoff, Tàpies und Picasso runden die Ausstellung ab, die mit ihren (allen) verkäuflichen Exponaten einen breit gefächerten Eindruck von der Arbeit einer der großen Persönlichkeiten des deutschen Kunsthandels vermittelt.

Alle Exponate sind in einem farbigen, 156 Seiten umfassenden Ausstellungskatalog, der zum Preis von Euro 15 (inklusive Versand) bestellt werden kann, meist ganzseitig abgebildet. Ebenfalls können sie zeitgleich zur Ausstellung auf der Homepage der Galerie Boisserée angesehen werden.




Antoni Tàpies,

116. Antoni Tàpies

(Barcelona 1923 - 2012 Barcelona)

"Mocador negre"

(Schwarzes Halstuch)

Mischtechnik und Collage auf Holz 2008

65 x 81 cm

sign.

wird in Band 9 oder 10 des WVZ aufgenommen

[22554]





Sie können sich alle Exponate der Ausstellung hier ansehen.





Max Ackermann,

2. Max Ackermann

(Berlin 1887 - 1975 Unterlengenhardt)

"Bild 31/1950"

Öl und Tempera auf Hartfaser 1950

64,5 x 53 cm

sign. dat. bet.

[14481]

Fernando Botero,

13. Fernando Botero

(geb. 1933 in Medellín)

"Homme et corbeille de fruits"

(Mann mit Früchtekorb)

Rötelzeichnung 1971

34,5 x 40,7 cm

sign. dat.

[22584]

Marc Chagall,

20. Marc Chagall

(Witebsk 1887 - 1985 St. Paul de Vence)

"Le coq violoniste"

Farbige Monotypie auf Japanpapier 1974

67 x 52 cm Pr. 39,5 x 29,7 cm

sign.

Gérald Cramer 222

[22234]

Eduardo Chillida,

26. Eduardo Chillida

(San Sebastián 1924 - 2002 San Sebastián)

"Zedatu I - IV"

(Umschließen I - IV)

Folge von 4 Aquatintaradierungen 1991

ca. 50 x ca. 66 cm

sign. num.

Auflage 100 Exemplare

van der Koelen 91001 - 91004

[22266]

Alain Clément,

28. Alain Clément

(geb. 1941 in Neuilly-sur-Seine)

"07 JA 12A"

Gouache auf Papier 2007

57 x 45 cm

sign. dat.

[22652]

Alain Clément,

32. Alain Clément

(geb. 1941 in Neuilly-sur-Seine)

"13 F 3S"

schwarz lackierter Stahl 2013

79 x 58 cm x 46 cm

[22655]

Salvador Dalí,

40. Salvador Dalí

(Figueras 1904 - 1989 Figueras)

"Noche"

Bleistiftzeichnung mit darüberliegender Ölskizze mit Texten 1957

32 x 41 cm

sign.

[22591]

Max Ernst,

48. Max Ernst

(Brühl 1891 - 1976 Paris)

"Oiseau-tête"

(Vogelkopf)

Bronze, schwarz patiniert 1934/35/1995

52,4 x 37,8 cm x 23,5 cm

sign. num.

Auflage ca. 15 Exemplare

Spies/Metken 2157.1, Pech Seite 28 ff

[21763]

Hans Hartung,

60. Hans Hartung

(Leipzig 1904 - 1989 Antibes)

"P3 - 1977 - H44"

Pastell auf Barytkarton auf Leinwand aufgezogen 1977

18,8 x 23 cm

sign. dat. bet.

Fondation CT HH5257-0

[22550]

Dietrich Klinge,

66. Dietrich Klinge

(geb. 1954 Heiligenstadt)

"Roes III"

Bronze 2009

164,5 x 55 cm

sign. num.

Auflage 6 Exemplare

[22242]

Marino Marini,

68. Marino Marini

(Pistoia 1901 - 1980 Viareggio)

"Giocoliere"

(Jongleur)

Tusche, Feder und Aquarell auf mit Weiß grundierter Unterlage 1951

60,5 x 42 cm

sign. dat.

[21338]

Joan Miró, ohne Titel, Expertise von ADOM liegt vor

86. Joan Miró

(Barcelona 1893 - 1983 Palma de Mallorca)

ohne Titel

Tusche und Wachskreide auf Papier ca. 1957

29 x 22 cm

sign.

Expertise von ADOM liegt vor

[20654]

Ernst Wilhelm Nay, ohne Titel

87. Ernst Wilhelm Nay

(Berlin 1902 - 1968 Köln)

ohne Titel

Öl auf Leinwand um 1934/35

69,5 x 79,5 cm

[22613]

Pablo Picasso,

93. Pablo Picasso

(Málaga 1881 - 1973 Mougins)

"Femme au fauteuil no. 4"

(Frau im Lehnstuhl Nr. 4)

Lithographie, 5. Zustand 3.01.1949

76,6 x 56,6 cm Abb. 70 x 54,5 cm

sign. num.

Auflage ca. 55 Exemplare

Bloch, Mourlot 588, 137

[21584]

Emil Schumacher,

111. Emil Schumacher

(Hagen 1912 - 1999 San José/Ibiza)

"Ankh"

Mischtechnik auf Leinwand 1987

100,5 x 81 cm

sign. dat.

Schumacher Archiv 0/26

[22406]

Walter Stöhrer,

115. Walter Stöhrer

(Stuttgart 1937 - 2000 Scholderup)

"Janusköpfig"

Mischtechnik auf Leinwand 1974-1976

175 x 200 cm

sign. dat. bez. bet.

Stöhrer 76.42

[21460]

Antoni Tàpies,

118. Antoni Tàpies

(Barcelona 1923 - 2012 Barcelona)

"Diptic"

(Diptychon)

Farbaquatintaradierung mit Stoffcollage 1988

199 x 198,5 cm

sign. num.

Auflage ca. 30 Exemplare

Galfetti/Homs 1179

[22217]

Fred Thieler,

122. Fred Thieler

(Königsberg 1916 - 1999 Berlin)

"SW III.61"

Mischtechnik auf Leinwand 1961

100 x 152 cm

sign. dat. bet.

Firmenich | Merkert 6/32

[22619]





18.11.–22.11.2015

Teilnahme

Cologne Fine Art 2015

koelnmesse

Eduardo Chillida, ohne Titel, Referencia CH-90/GT-27 - 1990.027

Eduardo Chillida

(San Sebastián 1924 - 2002 San Sebastián)

ohne Titel

Gravitation - Papiercollage, Tusche, Baumwollschnüre 1990

60 x 79 cm

sign.

Referencia CH-90/GT-27 - 1990.027

[22319]





04.11.–08.11.2015

Teilnahme

ifpdaprintfair 2015 New York

The Park Avenue Armory, New York

Andy Warhol,

Andy Warhol

(Pittsburgh 1928 - 1987 New York)

"African Elephant"

aus dem Portfolio "Endangered Species" von 10 Farbsiebdrucken

Farbsiebdruck 1983

96,5 x 96,5 cm

sign. num.

Auflage 204 Exemplare

Feldman/Schellmann II.293

[22199]

Andy Warhol,

Andy Warhol

(Pittsburgh 1928 - 1987 New York)

"Orangutan"

aus dem Portfolio "Endangered Species" von 10 Farbsiebdrucken

Farbsiebdruck 1983

96,5 x 96,5 cm

sign. num. bez.

Feldman/Schellmann IIB.299

[21918]





Anlässlich der "DÜSSELDORF COLOGNE OPEN GALLERIES 2015"
(04.–06.09.2015)


"Ahnung zu haben, scheint mir ein sehr wichtiger Aspekt unseres Lebens zu sein.
Darin steckt die Offenheit für Neues, eine Neugier für das,
was unsere bisherige Erfahrung übersteigt.
Das Nähren von Ahnungen ist vielleicht die vornehmste Aufgabe der Kunst."
Franziskus Wendels



04.09.–17.10.2015

FRANZISKUS WENDELS

(geb. 1960 Daun/Eifel)

ZEITNAH - Neue Arbeiten

Franziskus Wendels,

Franziskus Wendels

(geb. 1960 Daun/Eifel)

"Time Will Tell 3"

Lack, Pigmente, Öl auf Leinwand 2015

100 x 80 cm

sign. dat. bet.

[22518]





"Ich bin ein Maler, der nicht malt."
Jannis Kounellis



04.09.–17.10.2015 im Studio der Galerie

JANNIS KOUNELLIS

(geb. 1936 in Piraeus)

- Multiples

Jannis Kounellis, ohne Titel, Edizioni Galleria dell'Oca 05

Jannis Kounellis

(geb. 1936 Piraeus)

ohne Titel

Kasten aus verzinktem Stahlblech, Gravur, Haken, Messer 1991

65 x 45 cm x 7,5 cm

Auflage 25 Exemplare

Edizioni Galleria dell'Oca 5

[22380]



Zur Eröffnung am Freitag, den 4. September 2015 um 19.00 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.


Der Künstler Franziskus Wendels ist anwesend.



Bitte beachten Sie unsere besonderen Öffnungszeiten zu den
"DÜSSELDORF COLOGNE OPEN GALLERIES 2015":
Freitag, 4. September von 18.00 bis 22.00 Uhr
Samstag, 5. September von 12.00 bis 20.00 Uhr
Sonntag, 6. September von 12.00 bis 18.00 Uhr




Vom 12.11.2015 bis 10.01.2016 wird das Osthaus Museum Hagen Arbeiten von Franziskus Wendels in der Neuen Galerie ausstellen.


Zur Ausstellung erscheint ein Hardcoverkatalog mit 96 Seiten,
90 Abbildungen, einem Vorwort von Dr. Tayfun Belgin, Osthaus Museum Hagen
und einem einführenden Text von Wilfried Köpke.
Für den Betrag von Euro 15 senden wir Ihnen den Katalog im Inland gerne zu.
Der Katalog ist ebenfalls in der Galerie Boisserée erhältlich.



Außerdem haben Sie hier auch die Möglichkeit den Katalog als PDF virtuell durchzublättern (linke Maustaste - online durchblättern oder rechte Maustaste downloaden - Empfehlung: downloaden) - der Katalog ist als PDF Datei abgelegt und kann mit dem Adobe Reader gelesen werden. Sollten Sie den Adobe Reader nicht installiert haben, können Sie diesen unter folgender Adresse downloaden:http://www.adobe.de.


Alternativ können Sie sich den Katalog als ISSUU (e-publication) online anschauen.



Franziskus Wendels,

Franziskus Wendels

(geb. 1960 Daun/Eifel)

"Gambit 3"

Lack, Pigmente auf Leinwand 2013

150 x 150 cm

sign. dat. bet.

[22474]



Jannis Kounellis, ohne Titel, Edizioni Galleria dell'Oca 14

Jannis Kounellis

(geb. 1936 Piraeus)

ohne Titel

Eisenkasten, Eisenplatte, Nähmaschine, Mantel 2004

70 x 50 cm x 21 cm

sign. num.

Auflage 25 Exemplare

Edizioni Galleria dell'Oca 14

[22388]




Sie können sich zahlreiche Exponate der Ausstellung von Franziskus Wendels hier ansehen.


Sie können sich die Exponate der Ausstellung von Jannis Kounellis hier ansehen.





Pressetext zur Ausstellung von Franziskus Wendels und der Studioausstellung von Jannis Kounellis (linke Maustaste – online durchblättern oder
rechte Maustaste downloaden – Empfehlung: downloaden) – der Text ist als
PDF Datei abgelegt und kann mit dem Adobe Reader gelesen werden.

Sollten Sie den Adobe Reader nicht installiert haben, können Sie diesen unter
folgender Adresse downloaden: http://www.adobe.de.





Franziskus Wendels – "ZEITNAH" – Neue Arbeiten

"Ahnung zu haben, scheint mir ein sehr wichtiger Aspekt unseres Lebens zu sein. Darin steckt die Offenheit für Neues, eine Neugier für das, was unsere bisherige Erfahrung übersteigt. Das Nähren von Ahnungen ist vielleicht die vornehmste Aufgabe der Kunst."
Franziskus Wendels

Zeitnah zu einer Präsentation in der Neuen Galerie des Osthaus Museums Hagen vom 12.11.15–10.01.16, zu der auch ein neuer Katalog erscheint, zeigt die Galerie Boisserée neue Arbeiten auf Leinwand aus den letzten Jahren. Deren Unschärfe evoziert Geheimnisvolles, das Gegenständliche des Bildes wird nur angedeutet und vieles der dargestellten Thematik bleibt offen. Eine Bildaussage kann zwischen Klarheit und Eindeutigkeit des gegenständlichen Inhaltes und deren vollkommenen Auflösung in der Abstraktion angesiedelt werden. Wendels große Aufmerksamkeit gilt dem Licht im (meist) urbanen Umfeld. Zwangsläufig werden die Nacht und der dunkle Raum, in denen das Licht erst Gegenständliches erfahrbar macht, zum zentralen Thema seiner Bilder. Die Arbeiten in der aktuellen Ausstellung beschreiben sowohl den Außenraum, die nächtliche Landschaft oder Stadtlandschaft, als auch den Innenraum, zum Teil mit Blick nach draußen oder von draußen nach innen. Die Kombination von Unschärfe und nächtlicher Lichtsituation kommt der Erinnerung an einen flüchtigen Moment nahe, gleich einem Bruchteil einer Geschichte, deren weiterer Verlauf offen bleibt. Es bleibt dem Betrachter überlassen, die Geschichte zu deuten, welche das Bild und dessen Titel ihm vorgibt.

Zur Ausstellung liegt ein neuer Katalog mit 96 Seiten und 90 farbigen Abbildungen sowie einem einem Grußwort von Dr. Tayfun Belgin, Osthaus Museum Hagen und einem einführenden Text von Wilfried Köpke, vor, zu Euro 15. Er vermittelt einen repräsentativen Überblick über das derzeitige künstlerische Schaffen von Franziskus Wendels und enthält neben einer kurzen Biographie eine Übersicht über wichtige Einzelausstellungen oder Ausstellungsbeteiligungen des Künstlers.



Jannis Kounellis – Multiples (Ausstellung im Studio)

"Ich bin ein Maler, der nicht malt."
Jannis Kounellis

Ein alter schwarzer Mantel, ein Fleischermesser, Jutesäcke, eine schwarze Nähmaschine, alte Zeitungen, Kohlebrocken, Stahl, schwarze Schuhe, ein Kreuz, eine Mandoline und schwarz gedruckte Lithographien ... sind Materialien, mit denen Jannis Kounellis seine namenlosen Objektkästen bestückt, die die Galerie Boisserée in einer kleinen Studioausstellung zeigt.

Kounellis ist eine Schlüsselfigur der zeitgenössischen Modernen. 1936 in Piraeus, dem Hafenviertel von Athen, geboren, ging er 20-jährig nach Rom, um Künstler zu werden und blieb. Er studierte an der Accademia di Belle Arti in Rom. Seit 1960 stellt er international aus, nahm 1972, 1977 und 1982 an der documenta in Kassel sowie mehrfach an der Biennale in Venedig teil. Von 1993 bis 2001 war er Professor an der Kunsthochschule Düsseldorf. Weltweit ist er in renommierten Museen und Sammlungen vertreten.

Als Mitbegründer der italienischen Arte Povera, einer Bewegung, die auf die wachsende Technisierung der 1960er Jahre reagierte, benutzt er für seine Kunst gewöhnliche Dinge des Alltags und der Natur: Eisen, Blei- und Stahlplatten, Öllampen, Holz, Kohlebrocken, Steine, Stoffe, Seile, Erde, ausgediente, achtlos liegengelassene Alltagsgegenstände, abgewetzte Jutesäcke - "Es sind immer benutzte Säcke, schmutzig, staubig, löchrig und mit Öl verschmiert tragen sie die Spuren einer weiten Reise mit sich." (Andreas Hoffer, Essl Museum - Kunst der Gegenwart Jannis Kounellis) - und manchmal auch Tiere, wie in der Ausstellung "12 Lebende Pferde"der Galleria L’Attico, Rom 1969. Immer sind es erst einmal kunstferne Materialien, Fundstücke, mit denen er außergewöhnliche Installationen und Assemblagen schafft. "Doch nicht alleine die Wirkung des Materials und der durch Kunst verfremdeten Zwecksetzung wird reflektiert, sondern das den Dingen und Materialien innewohnende Potential." (Ferdinand Ullrich, Jannis Kounellis – Kohle und Stahl, Feuer und Rauch). Kounellis gilt als geschichtsbewusster, intellektueller Künstler. Gegen die Konsumgesellschaft setzt er die Zeugnisse der Arbeit, und immer wieder wird bei ihm etwas vor dem Vergessen bewahrt. "Er sei ein Maler, der nicht malt, sagt Kounellis und unterstreicht damit seine Stellung zwischen den Gattungen und jenseits gattungsspezifischen Denkens."(ebd.)





Juli und August 2015

ACCROCHAGE

Neuankäufe und ausgewählte Exponate aus den Beständen

Donald Judd, Folge von 2 Holzschnitten in dunklem Kadmiumgelb, Schellmann 191, 192

Donald Judd

(Excelsior Springs 1928 - 1994 New York)

Folge von 2 Holzschnitten in dunklem Kadmiumgelb

aus "Set of 6 woodcuts printed in cadmium yellow light, cadmium yellow and cadmium yellow deep"

Holzschnitt in Kadmiumgelb 1988 - 1990

60 x 80 cm

sign. num.

Auflage 54 Exemplare

Schellmann 191, 192

[22213]




ALBERS BASELITZ BAUMGARTNER BRAQUE BRODWOLF CAULFIELD CHAGALL CHILLIDA CHRISTO CLAVÉ CORNEILLE DAHMEN DOIG DUBUFFET ERNST ESTÈVE FLECK FRANCIS HAMILTON HARTUNG HOCKNEY HUGHES INDIANA JUDD LÉGER LEWITT LICHTENSTEIN MARINI MATISSE MELLADO MIRÓ MOTHERWELL NAY NEWTON NICHOLSON OPIE PICASSO POLIAKOFF SAURA SCHUMACHER SCULLY SOULAGES STÖHRER TÀPIES VOSS WARHOL WENDELS WESSELMANN






Julian Opie,

Julian Opie

(geb. 1958 in London)

"Detective"

(Detektiv)

Farblentikular-Objekt in Künstler-Aluminiumrahmen 2014

85,4 x 55,6 cm

sign. num. dat. bet.

Auflage 50 Exemplare

[21812]



Ralph Fleck,

Ralph Fleck

(geb. 1951 in Freiburg im Breisgau)

"Stadtbild 9/II (Amsterdam)"

Öl auf Leinwand 2015

160 x 160 cm

sign. dat. bez. bet.

[22257]



Robert Longo,

Robert Longo

(geb. 1953 Brooklyn, New York)

"Angel's wing"

Pigmentdruck 2005

91,4 x 157,7 cm Abb. 86,2 x 149,8 cm

num. dat. bez.

Auflage 38 Exemplare

[21927]

Robert Longo,

Robert Longo

(geb. 1953 Brooklyn, New York)

"Tiger"

Pigmentdruck 2011

115 x 85 cm Abb. 105,4 x 76,2 cm

sign. num. dat.

Auflage ca. 30 Exemplare

[21926]





"It’s not what you are that counts,
it’s what they think you are."
Andy Warhol



06.05.–13.06.2015

"BOISSERÉE GOES POP"

Ausgesuchte Graphik u.a. von

ROBERT INDIANA,
ROY LICHTENSTEIN,
ANDY WARHOL und
TOM WESSELMANN

Robert Indiana,

Robert Indiana

(geb. 1928 in New Castle, Indiana)

"Four Panel Love"

Folge von 4 Farbsiebdrucken 1972

je 79,8 x je 79,8 cm

sign. num. dat.

Auflage 175 Exemplare

Sheehan 75

[21942]




Zur Eröffnung am Mittwoch, den 6. Mai 2015 um 18.30 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.




Roy Lichtenstein,

Roy Lichtenstein

(Manhattan 1923 - 1997 Manhattan)

"Reflections on Conversation"

Lithographie, Siebdruck, Holzschnitt und Collage 1990

136,5 x 169,9 cm Abb. 119,7 x 154,3 cm

sign. num. dat.

Auflage 89 Exemplare

Corlett 240

[22232]




Zur Ausstellung erscheint ein digitaler Katalog den Sie hier Katalog als PDF virtuell durchblättern können (linke Maustaste - online durchblättern oder rechte Maustaste downloaden - Empfehlung: downloaden) - der Katalog ist als PDF Datei abgelegt und kann mit dem Adobe Reader gelesen werden. Sollten Sie den Adobe Reader nicht installiert haben, können Sie diesen unter folgender Adresse downloaden: http://www.adobe.de.

Alternativ können Sie sich den Katalog als ISSUU (e-publication) online anschauen.




Pressetext zur Ausstellung (linke Maustaste – online durchblättern oder
rechte Maustaste downloaden – Empfehlung: downloaden) – der Text ist als
PDF Datei abgelegt und kann mit dem Adobe Reader gelesen werden.

Sollten Sie den Adobe Reader nicht installiert haben, können Sie diesen unter
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Andy Warhol,

Andy Warhol

(Pittsburgh 1928 - 1987 New York)

"Beethoven"

komplette Folge der 4 Farbvarianten

Farbsiebdruck 1987

101,6 x 101,6 cm

num.

Auflage 105 Exemplare

Feldman/Schellmann II.390 - II.393

[22334]





BOISSERÉE GOES POP

"Es ist schwer, Kunst in Worte zu fassen. Worte greifen immer zu kurz. Sie erscheinen mir falsch, wenn ich sie später wiederlese. Aber nicht ganz falsch. Kurz und gut: Entweder man sieht’s oder man sieht’s nicht." (Roy Lichtenstein)

Der Begriff POP ART wird dem englischen Kritiker Lawrence Alloway zugeschrieben. Als er diesen Begriff um 1954/55 prägte, benutzte er ihn (wie z.B. Pop Culture), um die Produkte der Massenmedien, die Eingang in die Kunst fanden, zu kennzeichnen und nicht die Kunstwerke.

Der zunächst zur Benennung der Inspirationsquellen − der Werbemittel und Massenmedien, der Bildformen der Konsumgesellschaft − verwandte Terminus wurde schließlich zum Markenzeichen einer neuen Kunstrichtung.

Obwohl sich die Pop Art während ihrer Entwicklung in den 50er und 60er Jahren durch provozierende Themenstellungen, Bildmotive und unkonventionelle Fertigungstechniken radikal von den etablierten Kunstrichtungen absetzte, steht auch sie in einer Tradition und knüpft in Motiv und Machart bei älteren Vorformen an.

In einem Brief an den Malerkollegen Anton von Rappard schrieb van Gogh 1883: "Heute habe ich dem Platz einen Besuch abgestattet, wo die Aschenmänner den Müll jetzt hinbringen. Mein Gott, war das schön! Ich bekomme morgen einige interessante Gegenstände ... zur Ansicht – oder als Modelle, wenn Du willst. Es war etwas für ein Märchen von Andersen, diese Sammlung abgedankter Eimer, Körbe, Kessel, Essnäpfe, Ölkannen, Eisendraht, Straßenlaternen, Tonpfeifen ... Ich werde heute Nacht wohl im Traum damit zu schaffen haben ..." (Arman, Ausstellungskatalog Museum Haus Lange, Krefeld 1965, S. 4)

1924 formulierte Fernand Léger: "Den Gegenstand oder das Fragment eines Gegenstandes isolieren und auf der Leinwand in Großaufnahme im größtmöglichen Format darstellen. Enorme Vergrößerung verleiht einem Objekt oder Fragment eine Persönlichkeit, wie es sie niemals vorher besessen hat, und auf diese Weise kann es zum Träger einer völlig neuen lyrischen und plastischen Kraft werden." (Lucy R. Lippard, Pop Art. Mit Beiträgen von Lawrence Alloway, Nancy Marmer, Nicolas Calas, München, Zürich 1968, S. 16)

In den frühen 20er Jahren nutzte der Amerikaner Stuart Davis (1894-1964) bereits Elemente, die die Pop Art in den 60er Jahren auszeichnete, indem er auf Gemälde Namen und Verpackungen von Konsumprodukten in den Mittelpunkt stellte (z.B. Lucky Strike, Odol).

Mit Constantin Brancusi und Fernand Léger besuchte Marcel Duchamp im Herbst des Jahres 1912 die Luftfahrtschau im Pariser Grand Palais. Duchamp bemerkte angesichts der technischen Innovationen: "Die Malerei ist am Ende. Wer kann etwas Besseres machen als diese Propeller?" Angesichts der perfekten industriellen Formen hatte der Besuch auf die Gruppe eine ähnliche Wirkung wie etwas früher die der afrikanischen Masken auf Pablo Picasso.

Duchamps Ansichten stellten den gängigen Kunstbegriff radikal in Frage. 1914 kaufte er in einem Pariser Warenhaus einen Flaschentrockner aus Eisen und signierte ihn. Er vertrat öffentlich die Meinung, dass bereits die Auswahl eines Gegenstandes ein künstlerisches Werk sei, was zu einem Kunstskandal führte. (Viele Jahre später sollte Andy Warhol es ihm gleichtun.)

Wie groß der Einfluss der Dadaisten und Surrealisten und der zur Emigration gezwungenen Künstler speziell auf die New Yorker Kunstszene gewesen sein wird, ist nicht zu unterschätzen.

"Populär, massenproduziert, verbrauchbar, billig, witzig, sexy, spielerisch, auffallend, verführerisch …" (Richard Hamilton erstellte eine Liste mit Schlagwörter, die ihm als charakteristische Phänomene der Alltagswelt galten und den Zeitgeist treffend beschrieben.)

Die Entwicklung der Pop Art zu einer eigenständigen Kunstrichtung vollzog sich zunächst unabhängig voneinander in England und den USA.

Als eigenständige Kunstform hat sich die englische Pop Art früher etabliert als die Pop Art in den USA. Rund um die Künstler der "Independent Group" begann bereits 1952 das, was in den 60er Jahren in den USA perfektioniert werden sollte. Es war eine kleine Gruppe von jungen Malern, Bildhauern, Architekten, Autoren und Kritikern. Zu den Hauptprotagonisten der frühen Phase der englischen POP Art gehören Eduardo Paolozzi und Richard Hamilton. 1956 entwarf Hamilton das Plakat zur legendären Ausstellung "This is tomorrow". Die Hamilton Collage "Just what is it that makes home so different, so appealing? " (Was ist es nur, was heute das Zuhause so anders, so anziehend macht) gehört zu den Inkunabeln der frühen englischen Pop Art. Das Pin-up-Girl, der kraftstrotzende Muskelmann posieren in einem mit modernen Möbeln und anderen Wohlstandsattributen ausstaffierten Raum. Peter Blake und Richard Smith leiteten die zweite Entwicklungsphase ein (1958-61); die dritte (1961-65) mit Künstlern wie David Hockney, Allen Jones, Ronald B. Kitaj bedeutete den Durchbruch.

In den USA gaben die Künstler Robert Rauschenberg und Jasper Johns den entscheidenden Anstoß. Zu Pop Stars wurden Robert Indiana, Roy Lichtenstein, Claes Oldenburg, Mel Ramos, James Rosenquist, Andy Warhol und Tom Wesselmann. Andy Warhols Suppendosen und Porträts, Roy Lichtensteins Comic-Gemälde, Robert Indianas Love Skulpturen, Tom Wesselmanns "Nudes" gehören zu den Ikonen der Modernen.

Kunsthistorisch interpretierte man die Pop Art als Abwendung vom abstrakten Expressionismus, den die Pop Art-Anhänger als intellektuell und elitär kritisierten und dessen alleinigen Geltungsanspruch als internationale Avantgarde sie ablehnten.

Coca Cola, Pepsi Cola, Marlboro, Brillo, Kellogg’s Cornflakes, Heinz Tomato Ketchup, Ford – die Warenwelt von damals ist uns immer noch vertraut. "Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung stieg auch die Kaufkraft der Amerikaner, und die Werbebranche entwickelte sich zu einer finanzstarken Industrie. Dabei wurden nicht nur Produkte beworben, sondern auch der damit verbundene Lifestyle. Man vermarktete Emotionen und Wunschbilder. Wer dazu gehören wollte, musste konsumieren." (Nicole Hartje-Grave, K.West, Das Kulturmagazin des Westens)

Da viele der späteren Pop Art-Künstler vor ihrem Durchbruch bezeichnenderweise als Werbegrafiker, Reklamemaler oder Schaufenstergestalter arbeiteten, wussten sie um die Qualitäten populärer Sujets und die Möglichkeiten ihrer visuellen Darstellung. Konsequent verbanden sie Alltag und Kunst, durchschauten die Sehnsüchte und den Konsumtrieb der Menschen und die Macht der Medien.

Einerseits griffen Sie triviale Motive auf, banale Alltagsformen, Bildformen der Konsumgesellschaft, kommerzielle Typographie, andererseits spiegeln die Arbeiten die kritische und ironische Auseinandersetzung mit der Konsumkultur, der Verwundbarkeit dieser scheinbar, perfekten, kalkulierten Wohlstandsgesellschaft, verweisen auf Probleme wie Kriege, Rassentrennung, Vereinsamung in den Großstädten, steigenden Drogenkonsum, mangelnde Individualität IN der Massengesellschaft, den Starkult des Hollywoodkinos.

Dem zunehmenden Hype um Produkte und Design, dem zunehmenden Warenfetischischmus setzten sie ihre Auseinandersetzung mit den Chiffren und Symbolen ihrer Zeit entgegen. Es ging nicht um ästhetische Spielerei. Es ging um gesellschaftliche, kulturelle, politische Belange – also um existenzielle Dinge, die Künstler der jüngeren Generation auf vielfältigste Weise in den Mittelpunkt ihrer Arbeiten rückten.

Pop Art spiegelte das Lebensgefühl einer Epoche. Sie verbreitete sich über den gesamten Globus und stellte das konservative Kunstverständnis erneut auf den Kopf. Wie schon Marcel Duchamp "spaltete Andy Warhol die Kunstproduktion auf in die Fremdherstellung eines nicht künstlerischen Objekts, das er, ohne es zu verändern, in ein Kunstwerk transformierte. Indem das Signieren die Suppendose defunktionalisierte und indem umgekehrt der Genuss der Suppe ‚Kunstzerstörung’ bedeutet hätte, wurde deutlich, dass Warenproduktion und Kunstproduktion sich gegenseitig aufhoben. Warhols Transformation betraf also weniger das Ding als vielmehr das Denken – über Kunst, Institutionen, Autorschaft usw.". (Michael Lüthy. Pop Art Konsum high and low Konzeptkunst, Michael Lüthy-Archiv, www.michaelluethy.de/scripts/pop-art-konsum-high-und low)

Im Mittelpunkt der Herstellung stand ein Druckverfahren, dass sich als frühes Massenmedium in der Werbung durchgesetzt hatte: der Siebdruck. Die Druckherstellung wurde für die Künstler zur essentiellen Ausdrucksform, zur entscheidenden Neudefinition des künstlerischen Produzierens, die das traditionelle Handwerk integrierte.
Die graphischen Techniken boten ihnen eine hervorragende Ausdrucksform und waren Grundlage, um seriell zu arbeiten. Durch die serielle Reproduktion stellten die Künstler nebenbei selbst Autorschaft und Originalität in Frage.

Gemeinsam sind den Arbeiten die Reduktion auf das Wesentliche, die Zeichenhaftigkeit. Es ist die Form, die dem Inhalt seine Bedeutung gibt. Alles ist einfach und lesbar geordnet und steckt voller komplexer Wechselwirkung zwischen Realität und Illusion. Die Bilder begreifen das Wesen der Dinge und Figuren in ihrer einfachsten Form und eignen sich dennoch nicht, einfache Aussagen zu machen. Die Bedeutung der Motive wird durch den Kontext, der sie umgibt, immer wieder neu bestimmt. Die so einfach dargestellten Dinge, Räume und Personen sind voller Anspielungen und Andeutungen. Und immer wieder bleibt es dem Betrachter vorbehalten, das im Werk Angelegte zu ergänzen und zu vollenden. Es ist ein Wechselspiel von Wahrgenommenem und eigener Erinnerung und auch Aufforderung, das Vorgefundene um das Dazu-Gedachte zu erweitern. "So gehört zum Genuss des Sehens und Denkens auch das Wissen." (Liam Gillick)

"Alles Gemalte ist Tatsache, und das genügt; die Bilder sind erfüllt von ihrer ureigenen Präsenz."
(Tom Wesselmann)





Andy Warhol,

Andy Warhol

(Pittsburgh 1928 - 1987 New York)

"Cologne Cathedral" (Kölner Dom)

komplette Folge der 4 Farbvarianten

4 Farbsiebdrucke mit Diamantstaub 1985

100 x 80 cm

sign. num.

Auflage 96 Exemplare

Feldman/Schellmann II.361 - II.364

[22336]





Robert Indiana,

Robert Indiana,

Robert Indiana,

Robert Indiana

(geb. 1928 in New Castle, Indiana)

"The Book of Love"

Buch mit 12 Gedichten und 12 farbigen Siebdrucken 1996

60,5 x 50,5 cm Abb. 46 x 45,7 cm

sign. num. dat.

Auflage 260 Exemplare

[21357]




Robert Indiana,

Robert Indiana

(geb. 1928 in New Castle, Indiana)

"LOVE"

aus dem Portfolio "The American Dream"

Farbsiebdruck 1997

Abb. 40,6 x 40,6 cm

sign. num. dat.

Auflage 395 Exemplare

Krause/Wilmerding 29

[22337]



Roy Lichtenstein,

Roy Lichtenstein

(Manhattan 1923 - 1997 Manhattan)

"Sandwich and Soda"

Farbsiebdruck auf durchsichtiger Plastikfolie 1964

50,8 x 61 cm

Auflage 500 Exemplare

Corlett 35

[18996]

Roy Lichtenstein,

Roy Lichtenstein

(Manhattan 1923 - 1997 Manhattan)

"Brushstroke"

(Pinselstrich)

Multiple - gelb und schwarz lackiert auf Holzplatte montiert 1965-71

48,1 x 116,5 cm x 7 cm

sign. num.

Auflage ca. 50 Exemplare

[18661]

Roy Lichtenstein,

Roy Lichtenstein

(Manhattan 1923 - 1997 Manhattan)

"Illustration for "Auto Poésie: en Cavale de Bloomington"

aus "La Nouvelle Chute de l'Amérique" (The New Fall of America)

Farbaquatintaradierung 1992

48 x 35,3 cm Pr. 38 x 28 cm

sign. num. dat.

Auflage ca. 50 Exemplare

Corlett 268

[20637]

Roy Lichtenstein,

Roy Lichtenstein

(Manhattan 1923 - 1997 Manhattan)

"Illustration for “De Denver au Montana, Départ 27 Mai 1972“ (I)"

aus "La Nouvelle Chute de l'Amérique" (The New Fall of America)

Farbaquatintaradierung 1992

35,5 x 48,2 cm Pr. 28 x 37,7 cm

sign. num.

Auflage ca. 50 Exemplare

Corlett 275

[22330]



Andy Warhol,

Andy Warhol

(Pittsburgh 1928 - 1987 New York)

"Electric Chair"

aus "Electric Chairs"

Farbsiebdruck 1971

90 x 121,5 cm

sign. num. dat.

Auflage 300 Exemplare

Feldman/Schellmann II.74

[20958]

Andy Warhol,

Andy Warhol

(Pittsburgh 1928 - 1987 New York)

"African Elephant"

aus dem Portfolio "Endangered Species" von 10 Farbsiebdrucken

Farbsiebdruck 1983

96,5 x 96,5 cm

sign. num.

Auflage 204 Exemplare

Feldman/Schellmann II.293

[22199]

Andy Warhol,

Andy Warhol

(Pittsburgh 1928 - 1987 New York)

"Orangutan"

aus dem Portfolio "Endangered Species" von 10 Farbsiebdrucken

Farbsiebdruck 1983

96,5 x 96,5 cm

sign. num. bez.

Feldman/Schellmann IIB.299

[21918]



Andy Warhol,

Andy Warhol,

Andy Warhol,

Andy Warhol,

Andy Warhol

(Pittsburgh 1928 - 1987 New York)

"Cologne Cathedral" (Kölner Dom)

komplette Folge der 4 Farbvarianten

4 Farbsiebdrucke mit Diamantstaub 1985

100 x 80 cm

sign. num.

Auflage 96 Exemplare

Feldman/Schellmann II.361 - II.364

[22336]



Andy Warhol,

Andy Warhol

(Pittsburgh 1928 - 1987 New York)

"Vesuvius"

Farbsiebdruck 1985

79,7 x 99,7 cm

sign. num.

Auflage 310 Exemplare

Feldman/Schellmann II.365

[22215]



Andy Warhol,

Andy Warhol,

Andy Warhol,

Andy Warhol,

Andy Warhol

(Pittsburgh 1928 - 1987 New York)

"Beethoven"

komplette Folge der 4 Farbvarianten

Farbsiebdruck 1987

101,6 x 101,6 cm

num.

Auflage 105 Exemplare

Feldman/Schellmann II.390 - II.393

[22334]



Tom Wesselmann,

Tom Wesselmann

(Cincinnati 1931 - 2004 New York)

"Claire Nude"

Farbsiebdruck 1980

78,8 x 76,3 cm Abb. 63,5 x 61 cm

sign. num. dat. bez.

Auflage 225 Exemplare

Archiv Tom Wesselmann Art

[20184]

Tom Wesselmann,

Tom Wesselmann

(Cincinnati 1931 - 2004 New York)

"Embossed Nude # 1"

Liquitex und Bleistift auf Papier 1965

28 x 37,7 cm Abb. 15,5 x 23 cm

sign. num. dat. bet.

Inv. Nr. P655.2

[21402]





18.03.–25.04.2015

JOAN HERNÁNDEZ PIJUAN

(Barcelona 1931–2005 Barcelona)

"Gelebte Landschaften"

Arbeiten von 1987 bis 2005

Joan Hernández Pijuan,

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"Avui a les nou"

(Heute um 9)

Öl auf Leinwand 2001

150 x 225 cm

[22045]



Zur Eröffnung am Mittwoch, den 18. März 2015 um 18.30 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.


Es spricht:
Dr. Andrea Firmenich, Kunsthistorikerin



Joan Hernández Pijuan,

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"Arbre ocre"

(Ockerfarbener Baum)

Öl auf Leinwand 1990

33 x 41 cm

[22051]




Die Galerie nimmt vom 26. bis 29. März 2015
an der ART PARIS 2015 (Grand Palais, Paris) teil.



Die Galerie nimmt vom 16. bis 19. April 2015
an der ART COLOGNE 2015 (Koelnmesse) teil.




Joan Hernández Pijuan,

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"Núvol blanc- 4"

(Weiße Wolke- 4)

Öl auf Leinwand 1991

150 x 225 cm

[22049]




Pressetext zur Ausstellung (linke Maustaste – online durchblättern oder
rechte Maustaste downloaden – Empfehlung: downloaden) – der Text ist als
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Joan Hernández Pijuan,

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"Marroc II"

(Marokko II)

Kohlestift auf Arches 1991

157 x 120 cm

[22077]




Joan Hernández Pijuan

- "Gelebte Landschaften"


Vom 18.03.2015 bis 25.04.2015 zeigt die Galerie Boisserée zum ersten Mal eine Einzelausstellung des 1931 in Katalonien geborenen und 2005 verstorbenen spanischen Künstlers, Joan Hernández Pijuan, der als etablierter Künstler maßgeblich am kulturellem Leben Spaniens beteiligt war: Er war in zahlreichen Sammelausstellungen zur zeitgenössischen spanischen Kunst vertreten, wie z.B. 1967 in der Kunsthalle Nürnberg oder in der großen Wanderausstellung "Contemporary Spanish Painters" (1975) in den Vereinigten Staaten. Zudem hatte er viele große Einzelausstellungen, wie z.B. 1993 in Madrid, im Museo Nacional Reina Sofía, wo eine Werkübersicht der letzten zwanzig Jahre unter dem Titel "Espacios de silencio (Räume der Stille). 1972-1992" präsentiert wurde. Hernández Pijuan hat zudem mehrfach auf der Biennale in Venedig im spanischen Pavillon teilgenommen (1960, 1970 und 2005). Vielfach wurde er für sein Werk ausgezeichnet – so erhielt er u. a. 1981 den spanischen Nationalpreis für Bildende Kunst (Premio Nacional de Artes Plásticas). Schwerpunkt der Ausstellung in der Galerie Boisserée ist das Spätwerk des Künstlers, das sich durch die Rückkehr zur Einfachheit und Reduktion auszeichnet. Hernández Pijuan fand erst ab den 1970er Jahren zu seinem Hauptthema: Die Landschaft Kataloniens. Der tief mit seiner Heimat Folquer verwurzelte Katalane hat sich eindringlich mit der ihn umgebenen Natur auseinandergesetzt, sie eingesogen und durch einen langen Prozess der Reflexion auf Papier und Leinwand gebracht. Dabei malt er nie direkt ein ihm gegenüberliegendes Objekt ab, sondern vielmehr ruft er seine Motive und Sinneseindrücke aus seinem Gedächtnis hervor. Dennoch sind seine Motive untrennbar an konkrete Orte gebunden und niemals imaginär. Kennzeichnend für sein Spätwerk sind seine, aus vielen, dick aufgetragenen Farbschichten bestehenden Ölgemälde, in deren noch nasse oberste Schicht er - wie frei schwebend - seine Motive reinritzt oder – zeichnet. Die einfach wirkenden Zeichnungen, die an Kinderbilder erinnern, sind alles andere als lapidar und schnell entstanden, sondern vielmehr das Ergebnis einer langjährigen tiefen Auseinandersetzung mit den Farben und Formen der Natur im Norden Spaniens. Die Motive, die er wählt, wiederholen sich stetig: Bäume, Wolken, Blumen, Ackerfelder oder Häuser. Und dennoch sind sie jedes Mal anders – so wie ein Kind, dass die Welt stets mit neuem Blick betrachtet. Die zeichenhaft angebrachten Motive sind eingebunden in einer ausdrucksstarken und spannungsreichen Oberfläche. Es entsteht so ein Dialog zwischen Malerei und Zeichnung und zugleich zwischen Fülle und Leere, das charakteristisch für Hernández Pijuans Auseinandersetzung mit dem Thema ‚Raum’ ist. Auch die Farben, die Hernández Pijuan einsetzt, sind an der Landschaft Kataloniens orientiert und auf ein Minimum reduziert: ein sattes Grün, ein Ockergelb und das Braun dominieren. In seinem Spätwerk sind besonders die Farben Schwarz und Weiß vorzufinden. Durch die bereits oben beschriebene Technik der Farbschichten entstehen viele Nuancen, die für eine reichhaltige Farbigkeit sorgen. Dadurch gewinnen die Farben und somit auch die Oberfläche an Tiefe und verleihen dem Bild Spannkraft. Wie man exemplarisch am Gemälde "Avui a les nou" ("Heute um 9") sehen kann, funktioniert dieser Effekt ebenso bei seinen in schwarz-weiß oder braun-weiß gehaltenen Gemälden – auf die diese Ausstellung ihren Schwerpunkt legt. Die Kölner Ausstellung umfasst über vierzig Werke aus der Zeit zwischen 1987 bis 2005. Darunter finden sich sowohl Ölgemälde auf Leinwand – wie z.B. "Núvol blanc – 4" ("Weiße Wolke") von 1991 oder "Ornamental – III" von 2005 – als auch zahlreiche kleinformatige Papierarbeiten – wie z.B. "Núvol sobre blanc" ("Wolke auf Weiß") von 1991. Gerade die Arbeiten auf Papier hatten für Hernández Pijuan stets eine hohe Bedeutung und waren für ihn gleichwertig mit den Arbeiten auf Leinwand. Durch die Bandbreite an vorgestellten Werken kann der Besucher die Vielseitigkeit von Hernández Pijuans Schaffen erleben. Allen gemeinsam ist die grenzenlose Liebe zur Landschaft und die Suche nach Stille und Reduktion. Die meisten Exponate können während der Ausstellung zeitgleich unter www.boisseree.com angesehen werden. Eine Auswahl der Arbeiten wird in einer kleinen Sonderschau auf dem Stand der Galerie Boisseree auf der diesjährigen ART COLOGNE (16. bis 19. April 2015) zu sehen sein.






Sie können sich zahlreiche Exponate der Ausstellung hier ansehen.



Joan Hernández Pijuan,

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"Recorregut"

(Weg)

Öl auf Leinwand 1993

130 x 162 cm

[22047]

Joan Hernández Pijuan,

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"Esbós 4- 52"

(Skizze 4- 52)

Gouache auf Millimeterpapier 1987

28,5 x 23,5 cm

[22088]

Joan Hernández Pijuan,

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"Esbós 3- 51"

(Skizze 3- 51)

Gouache auf Millimeterpapier 1987

28,5 x 23,5 cm

[22087]

Joan Hernández Pijuan,

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"Esbós 2- 50"

(Skizze 2- 50)

Gouache auf Millimeterpapier 1987

28,5 x 23,5 cm

[22086]

Joan Hernández Pijuan,

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"Esbós 1- 49"

(Skizze 1- 49)

Gouache auf Millimeterpapier 1987

28,5 x 23,5 cm

[22085]

Joan Hernández Pijuan,

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"Esbós 5- 48"

(Skizze 5- 48)

Gouache auf Millimeterpapier 1987

28,5 x 23,5 cm

[22089]

Joan Hernández Pijuan,

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"El sol"

(Die Sonne)

Gouache auf Japan 1990

188 x 101,5 cm

[22079]

Joan Hernández Pijuan,

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"La pluja"

(Der Regen)

Gouache auf Japan 1990

188 x 101 cm

[22080]

Joan Hernández Pijuan,

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"L’arbre"

(Der Baum)

Gouache auf Japan 1990

188 x 101,5 cm

[22081]

Joan Hernández Pijuan,

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"La lluna"

(Der Mond)

Gouache auf Japan 1990

188 x 101 cm

[22082]

Joan Hernández Pijuan,

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"Casa a Évora"

(Haus in Évora)

Gouache auf Japan 1990

92 x 131 cm

[22078]

Joan Hernández Pijuan,

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"Núvol 3"

(Wolke 3)

Gouache auf Japan 1991

65 x 50 cm

[22075]

Joan Hernández Pijuan,

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"Núvol sobre blanc 1,- 171"

(Wolke auf Weiß 1,- 171)

Gouache und Acryl auf Japan 1991

24,4 x 38 cm

[22076]

Joan Hernández Pijuan,

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"Sense títol 37"

(ohne Titel 37)

Gouache auf Japan 1992

19,9 x 24,5 cm

[22073]

Joan Hernández Pijuan, Sense títol

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

Sense títol

(ohne Titel)

Gouache auf koreanischem Papier 1997

24,8 x 29,5 cm

[22067]

Joan Hernández Pijuan,

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"Sense títol 5"

(ohne Titel 5)

Gouache auf Japan 1997

16,9 x 24,6 cm

[22071]

Joan Hernández Pijuan, Sense títol

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

Sense títol

(ohne Titel)

Kohlestift auf Arches 2000

124 x 80 cm

[22064]

Joan Hernández Pijuan,

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"Sense títol 130"

(ohne Titel 130)

Gouache auf Japan 2002

24,5 x 38 cm

[22059]

Joan Hernández Pijuan,

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"Sense títol 90"

(ohne Titel 90)

Gouache auf koreanischem Papier 2002

34 x 67 cm

[22060]

Joan Hernández Pijuan,

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"Sense títol 16"

(ohne Titel 16)

Gouache auf Indian 2003

24,2 x 26,7 cm

[22057]

Joan Hernández Pijuan,

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"Sense títol 11"

(ohne Titel 11)

Gouache auf Japan 2003

25 x 38,5 cm

[22058]

Joan Hernández Pijuan,

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"Sense títol 201"

(ohne Titel 201)

Gouache auf Japan 2004

32 x 49 cm

[22056]

Joan Hernández Pijuan,

Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"Agost 5"

(August 5)

Gouache auf Japan 2005

49,5 x 98,5 cm

[22052]





16.04.–19.04.2015

Teilnahme
ART COLOGNE 2015

koelnmesse

Halle 11.1 Stand B 030


Max Ernst, ohne Titel, Spies/Metken 2988

Max Ernst

(Brühl 1891 - 1976 Paris)

ohne Titel

Gouache auf Papier auf Leinwand aufgezogen ca. 1952

10,5 x 13,5 cm

sign. bez.

Spies/Metken 2988

[22201]

Max Ernst,

Max Ernst

(Brühl 1891 - 1976 Paris)

"Oiseau-tête"

(Vogelkopf)

Bronze, schwarz patiniert 1934/35/1995

52,4 x 37,8 x 23,5 cm

sign. num.

Auflage ca. 15 Exemplare

Spies/Metken 2157.1, Pech Seite 28 ff

[21763]

Guillaume Corneille,

Guillaume Corneille

(Lüttich 1922 - 2010 Auvers-sur-Oise)

"Komposition"

Öl auf Papier 1961

31 x 35,3 cm

sign. dat.

[22260]





26.03.–29.03.2015

Teilnahme
ART PARIS 2015

(Grand Palais, Paris)

Stand 5 C


Ralph Fleck,

Ralph Fleck

(geb. 1951 in Freiburg im Breisgau)

"Stadtbild 19/I (Roma)"

Öl auf Leinwand 2015

200 x 200 cm

sign. dat. bez. bet.

[22256]

Jan Voss,

Jan Voss

(geb. 1936 Hamburg)

"Prominenz"

Acryll auf Leinwand 2014

145 x 245 cm

sign. dat.

Voss 14037

[22259]






"For the first thirty years of my career I was saying paradox is the thing, I was pushing a paradoxical kind of art, with contradictory images like the ouroboros and the solid rainbow, but when I started making a paradoxical and contradictory perspective, a reverse perspective, then I was no longer telling my viewers things but allowing them to experience contradictory perceptions and so letting the art watcher find out the magic for themselves."
Patrick Hughes



28.01.–07.03.2015

PATRICK HUGHES

(geb. 1939 Birmingham)

"Hughesual Perspective" – zum 75. Geburtstag

Malerei und Multiples

Patrick Hughes,

Patrick Hughes

(geb. 1939 Birmingham)

"Moving on Bauhaus"

Malerei auf dreidimensionalem Objekt 2014

48 x 125 cm x 21 cm

sign. dat. bet.

AFG 53180

[21928]




Zur Eröffnung am Mittwoch, den 28. Januar 2015 um 18.00 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.


Der Künstler ist anwesend.





Zur Ausstellung liegt die im Oktober 2014 erschienene ausführliche Publikation zu Patrick Hughes zum Preis von Euro 65 aus: "A New Perspective, Patrick Hughes", Flowers Gallery, Oktober 2014, Hardcover, 240 Seiten, über 300 Abbildungen



Patrick Hughes,

Patrick Hughes

(geb. 1939 Birmingham)

"Smoke and Mirrors"

Malerei auf dreidimensionalem Objekt 2014

39 x 104 cm x 17 cm

sign. dat. bet.

AFG 52714

[21931]




Bitte beachten Sie, dass die Galerie über Karneval
vom 12. bis 17. Februar 2015 geschlossen bleibt.



Vom 13. September bis 15. November 2015 zeigt das Osthaus Museum Hagen Arbeiten von Patrick Hughes zusammen mit einem Filmprojekt von Christoph Böll, welches sich ebenfalls mit dem Thema Wahrnehmung auseinandersetzt.




Patrick Hughes,

Patrick Hughes

(geb. 1939 Birmingham)

"Piles of Books"

Malerei auf dreidimensionalem Objekt 2014

105,5 x 90,5 cm x 18 cm

sign. dat. bet.

AFG ??

[21935]




Pressetext zur Ausstellung (linke Maustaste – online durchblättern oder
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Patrick Hughes,

Patrick Hughes

(geb. 1939 Birmingham)

"Travel"

Dreidimensionales Multiple mit Lithographie von Hand übergangen 2004

42 x 80 cm x 19 cm

sign. num. bez.

Auflage 45 Exemplare

FG 5476

[19096]







Patrick Hughes

"Hughesual Perspective"

Malerei und Multiples


Der 1939 in Birmingham geborene Engländer Patrick Hughes ist in der zeitgenössischen Kunst zu einem Begriff für seine dreidimensionalen Bildobjekte geworden, mit denen er den Betrachter mit einer genialen optischen Irritation konfrontiert und sich mit dem zentralen Thema seiner Kunst auseinandersetzt, der Wahrnehmung von Illusion und Wirklichkeit. In seinem künstlerischen Werk offenbart sich eine kreative, intellektuell und analytisch arbeitende Künstlerpersönlichkeit mit britischem Humor. Bereits 1978 verfasste Patrick Hughes zusammen mit George Brecht das Büchlein "Die Scheinwelt des Paradoxons - eine kommentierte Anthologie in Wort und Bild". Anlässlich seines 75. Geburtstages zeigt die Galerie Boisserée zum vierten Mal eine Einzelausstellung in Köln. Der Titel der Ausstellung - "Hughesual Perspective" - ist ein Wortspiel, welches die Raumerfahrung andeutet, die den Betrachter erwartet. In seinen "sich bewegenden" Bildern, die die umgekehrte Perspektive ("reverspective") als Mittel einsetzen, konfrontiert der Künstler den Betrachter in illusionistischen Kompositionen mit dem Spiel sich ständig verändernder Perspektiven. Mit der Umkehrung der Perspektive hält uns Patrick Hughes vor Augen, wie sehr unsere Wahrnehmung durch das perspektivische Sehen geprägt wird. Die bevorzugten Motive seiner Gemälde und Multiples sind Architekturansichten (wie z.B. "Venetian"), Gemäldegalerien (wie das neue Gemälde "Moving on Bauhaus" oder die Multiples "Picassos", "Moving", eine Hommage an René Magritte, oder "Handy", eine Hommage an die Pop Art) oder die Kombinationen von Türen und Landschaftsansichten (wie z.B. "Grand Tetons" oder "Shutters"). Die Bildobjekte von Patrick Hughes bestehen aus parallelen Dreiecken, deren "Spitzen" dem Betrachter zugewandt sind. Frontal aus der Distanz betrachtet, vermitteln sie jedoch zunächst den Eindruck einer flachen Oberfläche. Sobald der Betrachter seine Position aber leicht verändert, verändert sich die räumliche Situation auf den Objekten und das Dargestellte scheint sich mit dem vorbeigehenden Betrachter zu bewegen. Diese desorientierende Wirkung der 3D-Arbeiten erzielt Patrick Hughes, indem er die in der Darstellung am weitesten entfernten Motive auf die dem Betrachter zugewandten "Spitzen" der Dreiecke malt. Die räumliche Situation wird falsch eingeschätzt und es kommt zu Wahrnehmungsirritationen. Auch wenn der Betrachter die Täuschung bereits erkannt und verstanden hat, kann er sich der Täuschung nicht entziehen (das menschliche Auge ist (fast) nicht in der Lage, die räumliche Anordnung zu sehen. Und selbst bei wiederholter Betrachtung sieht man sie immer wieder mit Erstaunen: die Irritation der Wahrnehmung. Die Kölner Ausstellung umfasst 11 auf Holz gemalte Bildobjekte aus den letzten Jahren (darunter 8 aktuelle Arbeiten aus 2014) sowie 33 seiner Multiples in Plexiglaskästen. Neben jüngst erschienenen Editionen wie "Loving", eine Hommage an Robert Indiana, findet der Sammler auch zahlreiche frühere und inzwischen vergriffene Arbeiten wie "Arcadia", "Retroperspective", "Home", "Double Doors" oder "Andy", eine Hommage an Andy Warhol. Zur Ausstellung liegt der 2013 von der Galerie Boisserée publizierte Katalog "Structure of Space" mit über 40 farbigen Abbildungen und einem Vorwort von Dr. Tayfun Belgin (Direktor Osthaus Museum Hagen) in deutscher Sprache (Euro 10) aus, zudem die von der Flowers Gallery/London im letzten Jahr in englischer Sprache verlegte Monographie "A New Perspective, Patrick Hughes" mit über 300 Abbildungen auf 240 Seiten (Euro 65). Vom 13.09. –15.11.15 zeigt das Osthaus Museum Hagen Arbeiten von Patrick Hughes zusammen mit einem Filmprojekt von Christoph Böll, welches sich ebenfalls mit dem Thema Wahrnehmung auseinandersetzt.






Sie können sich alle Exponate der Ausstellung hier ansehen.






Patrick Hughes,

Patrick Hughes

(geb. 1939 Birmingham)

"Home"

Dreidimensionales Multiple mit Lithographie von Hand übergangen 2001

44 x 80 cm x 19, 5 cm

sign. num. bez.

Auflage 40 Exemplare

[19801]






Patrick Hughes,

Patrick Hughes

(geb. 1939 Birmingham)

"Cloudy"

Dreidimensionales Multiple mit Archival Inkjet von Hand übergangen 2008

46,5 x 97 cm x 15 cm

sign. num. bez.

Auflage 45 Exemplare

FG 6938

[19100]







13.12.2014–17.01.2015

ACCROCHAGE

Neuankäufe und ausgewählte Exponate aus den Beständen


parallel dazu im Hauptraum der Galerie:

PABLO PICASSO

Ausgesuchte Arbeiten aus dem graphischen Œuvre und Keramiken


Donald Judd, ohne Titel, Schellmann 235-238

Donald Judd

(Excelsior Springs 1928 - 1994 New York)

ohne Titel

Komplette Serie von 4 Holzschnitten in Kadmiumgelb medium 1991-94

67 x 99 cm Abb. 64 x 95 cm

num. bez.

Auflage 21 Exemplare

Schellmann 235-238

[21885]



ALBERS BASELITZ BAUMGARTNER BRAQUE BRODWOLF CAULFIELD CHAGALL CHILLIDA CHRISTO CLAVÉ CORNEILLE DAHMEN DOIG DUBUFFET ERNST ESTÈVE FLECK FRANCIS HAMILTON HARTUNG HOCKNEY HUGHES INDIANA JUDD LÉGER LEWITT LICHTENSTEIN MARINI MATISSE MELLADO MIRÓ MOTHERWELL NAY NEWTON NICHOLSON OPIE PICASSO POLIAKOFF SAURA SCHUMACHER SCULLY SOULAGES STÖHRER TÀPIES VOSS WARHOL WENDELS WESSELMANN



Am Samstag, den 13. Dezember 2014
von 11.00 bis 15.00 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich
zu einem Glas Sekt ein.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!



Bitte beachten Sie, dass die Galerie über Weihnachten und Neujahr
vom 21. Dezember 2014 bis 5. Januar 2015 geschlossen bleibt.



Pablo Picasso,

Pablo Picasso

(Málaga 1881 - 1973 Mougins)

"Deux femmes" / "Deux femmes avec un vase à fleurs"

(Zwei Frauen) / (Zwei Frauen mit Blumenvase)

Farblinolschnitt, 4. Zustand 27.09.1959

62 x 75 cm Abb. 53 x 64 cm

sign.

Auflage ca. 70 Exemplare

Bloch 915, Baer 1239 IV.B.a.

[21410]