Exposiciones anteriores

2018



A new gallery-catalogue has been published (211 works of art, 248 pages, Euro 10)!


The exhibition will be accompanied by a digital catalogue - you have the possibility to leaf through the cataloque (PDF) virtually here.
(use the left mouse-key to leaf through online, or the right mouse-key to download).
The catalogue is stored as a PDF-file and can be read with the Adobe Reader.

To download the Adobe Reader visit the following address: http://www.adobe.de.







"Pills are a brilliant little form, better than any minimalist art. They’re all designed to make you buy them ... they come out of flowers, plants, things from the ground, and they make you feel good, you know, to just have a pill, to feel beauty."
(Damien Hirst)


07.07.–25.08.2018 (im Studio)

DAMIEN HIRST

(born in Bristol 1965)

"Works from Schizophrenogenesis" - Selected works


Damien Hirst, Galerie Boisserée, Studio Juli 2018, "Works from Schizophrenogenesis"

Galerie Boisserée, Studio with selected works from "Schizophrenogenesis" from Damien Hirst




We cordially invite you and your friends to our opening
on Saturday, the 7th of July 2018, between 11:00 a.m. and 3:00 p.m.



Damien Hirst, "Alendronic Acid 70mg Tablets",  OC10064

Damien Hirst

(geb. 1965 Bristol)

"Alendronic Acid 70mg Tablets"

Glasverstärkter Kunststoff und Polyurethanharzstruktur 2014

56 x 71 cm x 15 cm

sign. num. dat.

Auflage 30 Exemplare

OC10064

[23926]

Damien Hirst, "Theo-24 300mg WHITBY 2852",  OC10052

Damien Hirst

(geb. 1965 Bristol)

"Theo-24 300mg WHITBY 2852"

Polyurethanharz mit Tintenpigment | PETG 2014

30, ø 11 cm

sign. num. dat.

Auflage 30 Exemplare

OC10052

[23924]



Press release (German)


Damien Hirst, "Midnight Blue / Neon Green / Fizzy Pink",  OC10209

Damien Hirst

(geb. 1965 Bristol)

"Midnight Blue / Neon Green / Fizzy Pink"

aus dem Mappenwerk "The Cure"

Siebdruck 2014

72 x 51 cm

sign. num.

Auflage 15 Exemplare

OC10209

[23928]

Damien Hirst, "Mint Blue / Apple Green / Lemon Yellow",  OC10205

Damien Hirst

(geb. 1965 Bristol)

"Mint Blue / Apple Green / Lemon Yellow"

aus dem Mappenwerk "The Cure"

Siebdruck 2014

72 x 51 cm

sign. num.

Auflage 15 Exemplare

OC10205

[23930]



DAMIEN HIRST

– "Works from Schizophrenogenesis"

Das Studio der Galerie Boisserée ist ein idealer Ort, um Neues zu realisieren, das Ausstellungsprogramm zu erweitern, Visionen zu konkretisieren und offen für Fragen und Widersprüche zu sein.

Zum ersten Mal zeigt die Galerie Boisserée im Studio daher eine kleine Ausstellung mit Arbeiten des britischen Künstlers Damien Hirst, der zu den umstrittensten unserer Zeit gehört.

1965 in Bristol geboren, gehört Damien Hirst zu den sogenannten "Young British Artists", die ab Ende der 1980er Jahre auf sich aufmerksam machten. Seine Arbeiten sind eindringlich und provozierend. Seine Spot-Paintings, die präparierten Tiere, wie etwa der in Formaldehyd eingelegte Hai aus dem Jahr 1991, tote Kühe und Schafe in unterschiedlichen Stadien der Verwesung, an Mandalas erinnernde Schmetterlingsbilder, der mit 8601 Diamanten besetzte Platinabguss eines Schädels oder die überdimensionierten Pillen und Medikamentenverpackungen bleiben im Gedächtnis und werfen Fragen auf.

Von 1986 bis 1989 belegt Hirst am Goldsmith College in London den Kurs „Fine Arts“. 1988 kuratiert er unter dem Titel "Freeze" seine erste Ausstellung in einem leerstehenden Lagerhaus im Hafenviertel von London. 1995 erhält er den Turner Preis, der mittlerweile als der bedeutendste Kunstpreis in Großbritannien gilt, sowie den hochdotierten "Prix Eliette von Karajan". 2012 widmet ihm die Tate Modern London eine erste große Retrospektive. 2017 zeigt Damien Hirst in Venedig seine Monumentalausstellung "Treasures from the Wreck of the Unbelievable" im Palazzo Grassi und der Punta della Dogana.

"Pills are a brilliant little form, better than any minimalist art.
They’re all designed to make you buy them ...
they come out of flowers, plants, things from the ground,
and they make you feel good, you know, to just have a pill, to feel beauty."
(Damien Hirst)

Kunst sei wie Medizin, sie könne heilen, hat Hirst einmal gesagt. Dennoch stelle er immer wieder mit Erstaunen fest, wie viele Menschen an die Medizin, aber so gar nicht an die Kunst glaubten.

Die Ausstellung Schizophrenogenesis wurde erstmals 2014 in London gezeigt. Die gezeigten Arbeiten - überdimensionierte bunte Pillen, Medizinflaschen, Medikamentenverpackungen, pharmazeutische und medizinische Objekte - erinnern an frühere Werke und Installationen des Künstlers; an seine Pillenkabinette, seine mit pharmazeutischen Präparaten gefüllten Regale und Apothekerschränke, sein ehemaliges im Stil einer Apotheke gestaltetes Restaurant in Notting Hill.
Siebdrucke zweifarbiger Pillen vor candyfarbenem Hintergrund aus dem Mappenwerk "The Cure" ergänzen die Ausstellung.

Enorme Vergrößerungen verleihen einem Objekt eine Persönlichkeit, wie es sie vorher niemals besessen hat, und auf diese Weise kann es zum Träger einer neuen lyrischen und plastischen Kraft werden, formulierte Fernand Léger bereits 1914. In ihrer skurrilen Plastizität und Veränderung des Maßstabs greifen die trivialen Motive Damien Hirsts die signalhafte Bildsprache der Konsumgesellschaft auf. Als porträthafte Einzeldarstellungen persiflieren sie die markenzeichenorientierten Versprechen und Glaubenssysteme der Warenwelt.

Mit seinen Arbeiten schafft Damien Hirst Stillleben unserer Zeit.

Die kleine Kölner Ausstellung umfasst 18 Werke der in London gezeigten Ausstellung.


Damien Hirst, "Deltacortril Enteric 5mg 30 enteric coated tablets",  OC10063

Damien Hirst

(geb. 1965 Bristol)

"Deltacortril Enteric 5mg 30 enteric coated tablets"

Polyurethanharz mit weißem Pigment | Kappe: Polyurethanharz 2014

44 x 25 cm x 25 cm

sign. num. dat.

Auflage 30 Exemplare

OC10063

[23921]

Damien Hirst, "Sudafed PE",  OC10050

Damien Hirst

(geb. 1965 Bristol)

"Sudafed PE"

Klares Polyurethanharz mit Tintenpigment 2014

30, ø 13 cm

sign. num. dat.

Auflage 30 Exemplare

OC10050

[23923]


Please see most of the works from the exhibition here.





07.07.–25.08.2018

ACCROCHAGE

artists of the gallery

- paintings, drawings, sculptures and prints

Accrochage 2018 - Galerie Boisserée

Basement of the Galerie Boisserée with works by Patrick Hughes, Roy Lichtenstein, Ian Davenport
and Christiane Baumgartner (photo: Achim Bednorz, BEDNORZ-IMAGES, Cologne)



ACKERMANN ALBERS BASELITZ BAUMGARTNER BOURGEOIS BRAQUE BRODWOLF CAULFIELD CHAGALL CHILLIDA CHRISTO CLAVÉ CLÉMENT DAHMEN DAVENPORT DOIG ERNST ESTÈVE FLECK HAMILTON HARTUNG HIRST HOCKNEY HUGHES INDIANA JUDD KATZ KLINGE KNOEBEL KOUNELLIS LÉGER LEWITT LICHTENSTEIN MAGRITTE MARINI MATISSE MELLADO MIRÓ MOTHERWELL NEWTON OPIE PICASSO PIJUAN POLIAKOFF RIERA SAURA SCHUMACHER SCULLY SOULAGES TÀPIES VOSS WARHOL WENDELS WOU-KI ZAO




We cordially invite you and your friends to our opening
on Saturday, the 7th of July 2018, between 11:00 a.m. and 3:00 p.m.







"When I see the bronze, I no longer see the wood."
Dietrich Klinge


16.05.–30.06.2018

DIETRICH KLINGE

(born in Heiligenstadt 1954)

Sculptures


Dietrich Klinge,

23. Dietrich Klinge

(geb. 1954 Heiligenstadt)

"Huhau"

Bronze 2013

210 cm

sign. num. dat.

Auflage 6 Exemplare

[23851]




We cordially invite you and your friends to our opening
on Wednesday, the 16th of May 2018, at 6:30 p.m.

The artist will be present.



The exhibition will be accompanied by a fully illustrated catalogue (68 pages and 45 images, price Euro 10).


The exhibition will be accompanied by a digital catalogue - you have the possibility to leaf through the cataloque (PDF) virtually here.

Dietrich Klinge,

4. Dietrich Klinge

(geb. 1954 Heiligenstadt)

"Große Fahme"

Bronze 1999

130 cm

sign. num. dat.

Auflage 6 Exemplare

[23358]



Press release (German)


Dietrich Klinge,

6. Dietrich Klinge

(geb. 1954 Heiligenstadt)

"Torso Fahme"

Bronze 1999/2016/2017

145 cm

sign. num. dat.

Auflage 6 Exemplare

[23362]



DIETRICH KLINGE

- Skulpturen

Zum ersten Mal zeigt die Galerie Boisserée eine Einzelausstellung des 1954 in Heiligenstadt geborenen Bildhauers Dietrich Klinge.

Klinge stellt die menschliche Figur in das Zentrum seines Schaffens. Es sind Bilder des Menschen und zugleich doch nicht! Es sind Wesen, die so und nur so als Schöpfungen des Künstlers entstanden sind, entstehen konnten.

Der Betrachter blickt auf Klinges Skulpturen. Diese blicken zurück und sprechen, unerheblich ob augen- oder mundlos, von Zeiten – von unserer Zeit, von früheren Zeiten, von Zeitlosigkeit und vom Sein und Nichtsein, vom Leben und vom Tod. Zugleich tragen sie das Wissen über die menschliche Figur und das Ringen um ihre Erscheinungsform seit Anbeginn des künstlerischen Schaffens in sich. Sie erinnern an die älteste steinzeitliche Kunst, an die Plastiken der archaischen Klassik, die Kunst des alten Ägyptens, der Kelten und Germanen, an die Kunst der indigenen Völker Afrikas, des Pazifiks wie an den Expressionismus. "Die Menschen sehen die Kraft in meiner Arbeit, die sie mit dem Expressionismus, Afrikanischer Kunst oder sogar mit zeitgenössischen Künstlern wie Baselitz assoziieren, aber wie bei romanischen Skulpturen existiert die Kraft im Inneren der Arbeit." Und das ist der tiefe Grund, weshalb die Arbeiten des Künstlers Dietrich Klinge uns berühren. Wir erkennen uns wieder! Es ist keine Kunst, um der Kunst Willen. Es ist Kunst, um der Menschen Willen.

Die Skulpturen werden zunächst in Holz gearbeitet und dann in Bronze gegossen. Für Dietrich Klinge ist nur die in Bronze gegossene Form das Kunstwerk. Das Holzmodell ist jedoch integraler Bestandteil der endgültigen Ausführung. "Das Holz, das ich benutze, zeigt die Zeit des Lebens des Baumes und mein Werk in diesem Holz." Die Oberfläche macht den Bearbeitungsprozess, die Transformation des Holzmodells in Bronze, sichtbar. Die Oberflächen meint man, haptisch erfahren zu können. "Menschen sind Teile, die zusammengehalten werden", sagt Dietrich Klinge und so setzt er seine Skulpturen aus ganz unterschiedlichen Hölzern und Holzblöcken zusammen, bearbeitet sie oder belässt sie in ihrem Urzustand.

Klinges erste Ganzkörperfiguren sind Mitte der 90er Jahre entstanden. Sie folgen der menschlichen Anatomie, ohne den menschlichen Körper realitätsgetreu dazustellen. In ihnen manifestiert sich ein Zur-Ruhe-Kommen, ein In-Sich-Ruhen, nicht im Sinne von Passivität, sondern von nach innen gerichteter physischer und geistiger Kraft. Sie strahlen große Sinnlichkeit aus.

Konkurrierende Asymmetrie, stilisierte Gesichtszüge, bewusst durch unebene Konturen dargestellt, zeichnen Dietrich Klinges Köpfe aus. Jeder besitzt eine eigene Autorität, der ihn als Individuum präsent macht. Wie bei den Bronzeköpfen sind die vielfach entstandenen Hände und Füße nicht nur einfach ein Teil des Körpers, sondern stehen symbolisch für den ganzen Körper.

Seit 1987 bis heute experimentiert er mit kleinen Modellen – er nennt sie "die Kleinen", die weniger Modell, eher dreidimensionale Skizzen sind. Ursprünglich aus Wachs geformt, später in Bronze gegossen, dienen sie als Basis für formale Fragestellungen des Künstlers, die er auf die großen Holzmodelle überträgt.

Dietrich Klinge gelingt es stets, seine torsohaften Gestaltungen als vollendet zu erschaffen. Der fehlende Arm, der fehlende Körper, der fehlende Kopf werden vom Betrachter auf einer tiefen, menschlichen Ebene hinzugedacht, hinzugefügt. Das rational festzustellende Fehlen löst sich auf.

Die Kölner Ausstellung umfasst fast 40 Werke aus der Zeit zwischen 1999 bis 2017. Die vorgestellten Werke vermitteln dem Besucher die Vielseitigkeit von Dietrich Klinges Schaffen. Allen Arbeiten gemeinsam ist ihre Intensität, ihre konzentrierte, ihre physische und geistige Kraft. Sie überdauern den Moment der Zeit.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit 37 Exponaten mit schwarzweißen und farbigen Abbildungen auf 61 Seiten (Euro 10 inklusive Versand im Inland).


Dietrich Klinge, Entwurf für eine große Figur V (EV)

16. Dietrich Klinge

(geb. 1954 Heiligenstadt)

Entwurf für eine große Figur V (EV)

Bronze 2004

238 x 211 cm

sign. num. dat.

Auflage 6 Exemplare

[23852]


Please see most of the works from the exhibition here.

Atelier Dietrich Klinge, Weidelbach 2018 © Foto: Dietrich Klinge






"What counts most is finding new ways
to get the world down in paint on my own terms."
Joan Hernández Pijuan


21.03.–28.04.2018 (extended to 09.05.2018)

JOAN HERNÁNDEZ PIJUAN

(Barcelona 1931 – 2005 Barcelona)

"Imatges del silenci"
Works on canvas and paper


Joan Hernández Pijuan,

3. Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"Casa núvols i pluja sobre blau"

(Haus, Wolken und Regen auf Blau)

Öl auf Leinwand 1990

150 x 225 cm

sign. dat.

[23751]




We cordially invite you and your friends to our opening
on Wednesday, the 21st of March 2018, at 6:30 p.m.



The exhibition will be accompanied by a fully illustrated catalogue (68 pages and 45 images, price Euro 10).


The exhibition will be accompanied by a digital catalogue - you have the possibility to leaf through the cataloque (PDF) virtually here.
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Joan Hernández Pijuan,

25. Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"Flores del jazmin"

(Jasminblüten)

Öl auf Leinwand 2000

195 x 195 cm

sign. dat.

[23746]

Joan Hernández Pijuan,

9. Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"Núvol blanc- 4"

(Weiße Wolke- 4)

Öl auf Leinwand 1991

150 x 225 cm

sign. dat.

[22049]


JOAN HERNÁNDEZ PIJUAN

"Imatges del silenci – Bilder der Stille" - Arbeiten auf Leinwand und Papier

Zum zweiten Mal zeigt die Galerie Boisserée eine Einzelausstellung des 1931 in Katalonien geborenen und 2005 verstorbenen spanischen Künstlers Joan Hernández Pijuan. Er war in zahlreichen Sammelausstellungen zur zeitgenössischen spanischen Kunst vertreten, wie z.B. 1967 in der Kunsthalle Nürnberg oder 1975 in der großen Wanderausstellung "Contemporary Spanish Painters" in den Vereinigten Staaten. Zudem zeigte das Museo Nacional Reina Sofía 1993 in Madrid eine Werkübersicht der letzten zwanzig Jahre. Hernández Pijuan hat 1960, 1970 und 2005 im spanischen Pavillon auf der Biennale in Venedig teilgenommen. Sein Werk wurde mehrfach ausgezeichnet – so erhielt er u. a. 1981 den spanischen Nationalpreis für Bildende Kunst (Premio Nacional de Artes Plásticas).

Die Ausstellung zeigt Arbeiten des Spätwerkes aus den letzten 24 Schaffensjahren des Künstlers; einer Zeit, die sich durch die Rückkehr zur Einfachheit und Reduktion auszeichnet. Hernández Pijuan fand erst ab den 1970er Jahren zu seinem Hauptthema: Der Landschaft Kataloniens. Der tief mit seiner Heimat Folquer verwurzelte Katalane hat sich eindringlich mit der ihn umgebenden Natur auseinandergesetzt, sie eingesogen und durch einen langen Prozess der Reflexion auf Papier und Leinwand gebracht. Dabei malt er nie direkt ein ihm gegenüberliegendes Objekt ab, sondern vielmehr ruft er seine Motive und Sinneseindrücke aus seinem Gedächtnis hervor. Dennoch sind seine Motive untrennbar an konkrete Orte gebunden und niemals imaginär.

Kennzeichnend für sein Spätwerk sind seine aus vielen pastos aufgetragenen Farbschichten bestehenden Ölgemälde, in deren noch nasse oberste Schicht er – wie frei schwebend – seine Motive einritzt oder zeichnet. Die einfach wirkenden Zeichnungen sind alles andere als lapidar und schnell entstanden, sondern vielmehr das Ergebnis einer langjährigen tiefen Auseinandersetzung mit den Farben und Formen der Natur im Norden Spaniens. Die Motive, die er wählt, wiederholen sich stetig: Bäume, Wolken, Blumen, Ackerfelder oder Häuser. Und dennoch sind sie jedes Mal anders – so wie ein Kind, dass die Welt stets mit neuem Blick betrachtet. Der Dialog zwischen Malerei und Zeichnung und zugleich zwischen Fülle und Leere ist charakteristisch für Hernández Pijuans Auseinandersetzung mit dem Thema "Raum". Auch die Farben, die Hernández Pijuan einsetzt, orientieren sich an der Landschaft Kataloniens und sind auf ein Minimum reduziert: ein sattes Gelb, ein Azur-Blau oder ein Siena-Rot dominieren, in seinem Spätwerk aber besonders die Farben Schwarz und Weiß.

Die Kölner Ausstellung umfasst fast 40 Werke aus der Zeit zwischen 1980 bis 2004. Sie stellt zehn Leinwände vor, darunter wichtige großformatige Arbeiten wie z.B. "Casa núvols i pluja sobre blau" (Haus, Wolken und Regen auf Blau) von 1990, "Núvol blanc - 4" (Weiße Wolke) und "La casa i la flor al maig" (Haus und Blume im Mai), beide von 1991. Zudem präsentiert sie zahlreiche Arbeiten auf Papier, die für Hernández Pijuan stets von großer Bedeutung und gleichwertig mit den Arbeiten auf Leinwand waren. Einen besonderen Schwerpunkt bildet ein Zyklus von vier großformatigen, vertikal angelegten Gouachen auf Papier aus dem Jahr 1990 mit dem Titel "La lluna", "L’arbre", "La pluja" und "El sol" (Der Mond, der Baum, der Regen und die Sonne).
Die vorgestellten Werke vermitteln dem Besucher die Vielseitigkeit von Hernández Pijuans Schaffen. Allen Arbeiten gemeinsam ist die grenzenlose Liebe zur Landschaft und die Suche nach Stille und Reduktion.
Die meisten Exponate können während der Ausstellung zeitgleich unter www.boisseree.com angesehen werden.
Eine Auswahl der Arbeiten wird in einer kleinen Sonderschau auf dem Stand der Galerie Boisserée auf der diesjährigen ART COLOGNE (19. bis 22. April 2018) zu sehen sein.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit 38 Exponaten mit 45 farbigen Abbildungen auf 68 Seiten (Euro 10 inklusive Versand im Inland).


Joan Hernández Pijuan, Sense títol 112

22. Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

Sense títol 112

Gouache auf Japan 1999

50 x 68 cm

sign. dat.

[23764]



Please see most of the works from the exhibition here.

Joan Hernández Pijuan,

11. Joan Hernández Pijuan

(Barcelona 1931 - 2005 Barcelona)

"La casa i el núvol"

(Haus und Wolke)

Monotypie auf Papier 1991

118 x 83 cm

sign. dat.

[23753]





03.05.–06.03.2018

Participation
LONDON ORIGINAL PRINT FAIR 2018

Royal Academy of Art, London

Stand 9


Julian Opie,

Julian Opie

(geb. 1958 in London)

"Cornish Coast 1."

4 digitale Drucke auf Fotopapier 2017

je 45,2 x je 60,3 cm

sign. num. dat. bez. bet.

Auflage ca. 20 Exemplare

[23857]

Georges Braque,

Georges Braque

(Argenteuil 1882 - 1963 Paris)

"Les amaryllis"

Farbaquatintaradierung 1958

76 x 56,6 cm Pr. 54 x 45 cm

sign. num.

Auflage ca. 90 Exemplare

Vallier, Hatje 125, 81

[23466]





19.04.–22.04.2018

Participation
ART COLOGNE 2018

koelnmesse

Halle 11.1 both A 039


Eduardo Chillida, ohne Titel

Eduardo Chillida

(San Sebastián 1924 - 2002 San Sebastián)

ohne Titel

Gravitation - Papiercollage, Tusche, Baumwollschnüre 1990

60 x 79 cm

sign.

[22319]

Max Ernst,

Max Ernst

(Brühl 1891 - 1976 Paris)

"Janus"

Bronze, schwarz patiniert 1974

ca. 44,1 x ca. 22 cm

sign. num.

Auflage ca. 30 Exemplare

noch nicht bei Spies/Metken, Pech Seite 208 ff

[23190]

Jan Voss,

Jan Voss

(geb. 1936 Hamburg)

"A mix of tricks"

Acryl, Ölkreide, Collage auf Leinwand 2013

205 x 180 cm

sign. dat.

Voss 13051

[22912]

Ralph Fleck,

Ralph Fleck

(geb. 1951 in Freiburg im Breisgau)

"Stadtbild 7/VIII (Athen)"

Öl auf Leinwand 2015

200 x 200 cm

sign. dat. bez. bet.

[22915]





"Was natürlich sehr wichtig war, ist diese Landschaft,
wie ich sie bei uns vorfand, und die mir sehr entgegenkam,
indem mir von der Farbe her eine ganz spezifische Situation angeboten wurde
durch die Abhalden und die großen Braunkohlengebiete."
Karl Fred Dahmen


On the occasion of the 100th anniversary of the artist:


24.01.–10.03.2018

KARL FRED DAHMEN

(Stolberg 1917 – 1981 Preinersdorf)

Works on canvas and paper, assemblages and Objektkästen


Karl Fred Dahmen,

22. Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

"Heraldische Composition"

Mischtechnik auf Rupfen 1964

74 x 60 cm

sign. dat. bez. bet.

Weber 016.64 - B 0995

[23390]




We cordially invite you and your friends to our opening
on Wednesday, the 24th of January 2018, at 6:30 p.m.

Guest speaker:
Ina Hesselmann, curator of the exhibition "Karl Fred Dahmen - Das Prinzip Landschaft" (2017), MKM Museum Kueppersmuehle für Moderne Kunst, Duisburg and Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum, Dueren



The exhibition will be accompanied by a fully illustrated catalogue (78 pages and 58 images, price Euro 10).


The exhibition will be accompanied by a digital catalogue - you have the possibility to leaf through the cataloque (PDF) virtually here.
(use the left mouse-key to leaf through online, or the right mouse-key to download).
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Karl Fred Dahmen,

18. Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

"Peinture"

Mischtechnik auf Leinwand 1961

135 x 60 cm

sign. dat. bez.

Weber 045.61 - B 0194

[22531]




At the same time we are showing in the studio of our gallery:
GEORG BASELITZ – selected prints

Georg Baselitz,

Georg Baselitz

(geb. 1938 in Deutschbaselitz)

"Meine neue Mütze"

Linolschnitt 2002

228 x 170 cm Abb. 201,8 x 148,2 cm

sign. num. dat.

Auflage 6 Exemplare

[22759]




The gallery will be closed because of Karneval
between the 8th and the 13th of February 2018.



Karl Fred Dahmen, ohne Titel, registriert bei Weber

5. Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

ohne Titel

Collage 1959

47 x 38 cm

sign. dat.

registriert bei Weber

[23159]



Pressetext zur Ausstellung von Karl Fred Dahmen (linke Maustaste – online durchblättern oder rechte Maustaste downloaden – Empfehlung: downloaden) – der Text ist als
PDF Datei abgelegt und kann mit dem Adobe Reader gelesen werden.

Sollten Sie den Adobe Reader nicht installiert haben, können Sie diesen unter
folgender Adresse downloaden: http://www.adobe.de.


Karl Fred Dahmen,

24. Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

"Bild mit Kopfrolle"

Sand und Pigment beschichtet mit Objekt - Rolle auf Leinwand 1964

175,5 x 151 cm

sign. dat. bet.

Weber 032.64 - B 0020

[23706]





KARL FRED DAHMEN

Am 4. November 2017 wäre der 1917 in Stolberg bei Aachen geborene Künstler Karl Fred Dahmen 100 Jahre alt geworden. Anlässlich des runden Geburtstages zeigte das MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg im Herbst 2017 eine umfassende Retrospektive, parallel dazu auch das Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum, Düren. Zu den beiden Museumsausstellungen erschien im Wienand Verlag Köln ein umfassender Katalog mit 240 Seiten, 173 farbigen und 43 schwarzweißen Abbildungen.

Dahmen gilt als eine der profilierten Persönlichkeiten der deutschen Nachkriegskunst. Seine Arbeiten sind in den Sammlungen fast aller namhaften Museen in der Bundesrepublik vertreten, ebenso in zahlreichen Museen in Europa und in den USA.
Dahmens erfolgreiche und international beachtete künstlerische Laufbahn in den 60er und 70er Jahren wurde leider viel zu früh beendet - der Künstler verstarb bereits im Alter von 63 Jahren in Preinersdorf im Chiemgau.

Die Galerie Boisserée hat sich in den letzten 30 Jahren immer wieder intensiv mit dem künstlerischen Werk K.F. Dahmens auseinander gesetzt. Das kontinuierliche Engagement der Galerie für sein Werk führte 2003 zu der Herausgabe des durch Thomas Weber erstellten Werkverzeichnisses in zwei Bänden, welches 1637 Arbeiten auf 1192 Seiten in fast 1100 farbigen Abbildungen erfasst.

Zum 100. Geburtstag zeigt die Galerie Boisserée nun eine retrospektiv angelegte Präsentation mit über 60 Werken. Auch wenn Dahmens Frühwerk nachhaltig mit dem Begriff des deutschen Informel verbunden ist, so macht die Ausstellung deutlich, dass der Künstler im Anschluss an die sogenannte "terrestrische" Zeit auch in den 60er und 70er Jahren im Chiemgau ein beachtliches Werk geschaffen hat, welches an Singularität und Eigenständigkeit ebenso spannend ist wie die von Sammlern so geschätzte Werkphase zwischen 1958 und 1964.

Dieses mit einigen wichtigen Beispielen aus dem Bereich seiner Materialbilder und Objektkästen zu belegen, ist u.a. Intention der Ausstellung.

In der zweiten Hälfte der 50er Jahre findet Karl Fred Dahmen zu einer informellen Malerei, die sich aus der Erfahrung gegenständlicher Thematik ableiten lässt und eine Art Verdichtung der ihn umgebenden Wirklichkeit darstellt. So ist die Tagebaulandschaft seiner Stolberger Heimat Auslöser für seine "terrestrischen" Arbeiten, in denen man die Strukturen und die "Ästhetik" der vom Tagebau hinterlassenen Erdoberflächen wiederfindet. "Ich male keine Landschaften, sondern ich mache sie" - ist sein Motto. Die Ausstellung umfasst zahlreiche Leinwände sowie Collagen aus den späten 50er und frühen 60er Jahren, wie z.B. die Leinwand "Weiße Landschaft" von 1958 oder "Aufgehender Tag" von 1963.

Ca. 1964 entstehen seine ersten Montagebilder, in denen K.F. Dahmen zunehmend mit Materialien wie Holz, Leder, Metallen und Fundgegenständen des Alltags und aus dem Sperrmüll arbeitet und sie als Collagen in die Malerei integriert. Er "sprengt" sozusagen die Malerei und kündigt eine neue formale Organisation der Bilder an. Die Ausstellung zeigt u.a. zwei frühe "Montagen" unter Glas von 1964, die als Prototypen seiner später im Chiemgau entstehenden verglasten Objektkästen angesehen werden können.

1967 übernimmt K.F. Dahmen den Lehrstuhl für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in München. Als er aus diesem Grund im gleichen Jahr in den Chiemgau zieht und an Stelle einer industriell geprägten Tagebaulandschaft das rustikal vom primären Sektor geprägte Naturidyll der Chiemgaulandschaft vorfindet, hat dieser Ortswechsel elementaren Einfluss auf sein künstlerisches Werk. Er hat Schwierigkeiten mit seiner neuen Umgebung, stellt sich aber diesem Anspruch. Es entstehen Materialbilder, die sich mit der angetroffenen Landschaft, den Materialien auf einem alten Bauernhof und den Eindrücken in seinem Arbeitsalltag auseinandersetzen. Seine Arbeiten beinhalten häufig eine landschaftliche Ikonographie, die große Monumentalität und Sensibilität kongenial verbinden. In der Ausstellung findet man aus dieser Zeit ein Montagebild mit Ledertaschen auf Rupfen ohne Titel von 1966/68. Typisch für die späten 60er und frühen 70er Jahre sind die verglasten Objektkästen von Karl Fred Dahmen, die sein ausgeprägtes formales Bewusstsein und seinen Sinn für formale Reduktion deutlich machen und eine faszinierende Spannung in einer Balance von Intellekt und Intuition beinhalten. Ihre Entstehung kann vielleicht auf die in Bayern immer wieder anzutreffenden verglasten Kästen der Volkskunst, in denen u.a. Reliquien und Votivgaben aufbewahrt sind, zurückgeführt werden. Dahmen baut Eindrücke von Landschaften oder persönliche Erlebnisse in diese Glaskästen, wie z.B. grüne Polsterkissen, die an die Form der Hügel der Hochmoore im Chiemgau erinnern. In seinen unverwechselbaren Objektkästen setzt der Künstler Fundstücke, die er zuvor auf Müllkippen sammelt oder in einem kleinen Raum in seinem alten Bauernhof hortet, in einen neuen Zusammenhang. Mit diesen Objektkästen will er aber weniger Geschichten erzählen, sondern sie vielmehr provozieren. Wichtige Beispiele in der der Ausstellung sind die Arbeiten "Maskuline Legende" (1972), "Ländlicher Alltag III" (1974) oder "Reduktion einer Landschaft II" (1973).

Das relativ zarte und sensible malerische Spätwerk des Künstlers wird gerne als "Kammermusik" im Gesamtœuvre des Künstlers bezeichnet, seine Arbeiten werden zarter und subtiler. Man kann vermuten, dass ihm die bereits sich abzeichnende Erkrankung zunehmend die Kraft nimmt, aber die Sensibilität lässt. Die Kraft und Monumentalität seiner noch 10 Jahre zuvor entstandenen großformatigen Materialbilder ist vollends verschwunden, es entstehen die horizontal gegliederten "Furchenbilder" auf Leinwand. Die landschaftliche Assoziation ist durchaus zulässig. Dahmen reist 1977 in die Südstaaten der USA, 1980 nach Kalifornien und erlebt die Landschaften der Wüste Arizonas.

Die umfassende, über Jahre hin vorbereitete Einzelausstellung in der Galerie Boisserée versucht, einen repräsentativen Überblick über das künstlerische Werk von K.F. Dahmen zu vermitteln. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit über 80 Seiten und 58 farbige Abbildungen (Euro 10 inklusive Versand im Inland).



Karl Fred Dahmen,

21. Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

"Aufgehender Tag"

Mischtechnik auf Leinwand 1963

160 x 129 cm

sign. dat. bet.

Weber 008.63 - B 0445

[20272]



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Karl Fred Dahmen,

16. Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

"Komposition (Weißes Bild)"

Mischtechnik auf Leinwand 1961

120,5 x 100 cm

sign. dat. bez.

Weber 022.61 - B 0658

[23395]

Karl Fred Dahmen,

27. Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

"Montagebild mit 3 Ölpäckchen"

Montagebild auf Leinwand im Kasten 1965

53 x 58,5 cm x 6,5 cm

sign. dat. bez. bet.

Weber 032.65 - B 0320

[19864]

Karl Fred Dahmen, ohne Titel, Weber 047.65 - B 0387

31. Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

ohne Titel

Collage auf Karton auf Holz 1965

57 x 46 cm

sign.

Weber 047.65 - B 0387

[19160]

Karl Fred Dahmen,

32. Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

"Korsettbild 8 x X"

Montagebild mit Korsett und Scheinwerfer auf Rupfen 1966 (1972 übermalt)

111,5 x 90,5 cm

sign. bez. bet.

Weber 002.66 - B 0074

[23710]

Karl Fred Dahmen,

40. Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

"Chiemgau-Legende"

Objektkasten 1971

35 x 27,5 cm x 6,5 cm

sign. dat. bez. bet.

registriert bei Weber

[19904]

Karl Fred Dahmen,

50. Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

"Reduktion einer Landschaft II"

Objektkasten 1973

52,5 x 48 cm x 7,5 cm

sign. dat. bez. bet.

Weber 035.73 - K 026

[23718]

Karl Fred Dahmen, ohne Titel, Weber 020.79 - B 0014

54. Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

ohne Titel

Mischtechnik auf Leinwand 1979

169,5 x 145,5 cm

sign. dat. bez.

Weber 020.79 - B 0014

[23737]

Karl Fred Dahmen,

55. Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

"Mocambo"

Mischtechnik auf Leinwand 1980

125,5 x 100,5 cm

sign. dat. bez. bet.

Weber 002.80 - B 0561

[23738]






"What counts most is finding new ways to get the world down in paint on my own terms."
Georg Baselitz


On the occasion of the 80th anniversary of the artist:


24.01.–10.03.2018 (Studio)

GEORG BASELITZ

(born in Deutschbaselitz 1938)

Selected prints


Georg Baselitz,

Georg Baselitz

(geb. 1938 in Deutschbaselitz)

"Meine neue Mütze"

Linolschnitt 2002

228 x 170 cm Abb. 201,8 x 148,2 cm

sign. num. dat.

Auflage 6 Exemplare

[22759]



At the same time we are showing in the other rooms of our gallery:
KARL FRED DAHMEN
– Works on canvas and paper, assemblages and Objektkästen


Georg Baselitz,

Georg Baselitz

(geb. 1938 in Deutschbaselitz)

"Gartenbank"

Kaltnadel und Farbaquatintaradierung 2016/17

120,5 x 80,5 cm, Pr. 99,5 x 66 cm

sign. num. dat.

Auflage 12 Exemplare

[23782]


GEORG BASELITZ

Der deutsche Maler, Zeichner, Grafiker und Bildhauer Georg Baselitz ist einer der bedeutendsten Künstler unserer Zeit. Sein Werk prägte mit seinem radikal expressiven Stil die figurative Malerei der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Georg Baselitz wurde am 23. Januar 1938 als Hans-Georg Kern in Deutschbaselitz, Sachsen, geboren. In Anlehnung an seinen Geburtsort nahm er 1961 den Künstlernamen Georg Baselitz an.

Anlässlich seines 80. Geburtstags widmen ihm internationale Museen, u.a. die Fondation Beyeler und das Kunstmuseum in Basel, die Pinakothek der Moderne in München sowie das Museum Morsbroich in Leverkusen umfassende Retrospektiven. Die Galerie Boisserée ehrt den Künstler vom 24. Januar bis zum 10. März 2018 mit einer Studioausstellung des Spätwerks seiner druckgrafischen Arbeiten.

Mitte der 60er Jahre entdeckte Baselitz die Druckgraphik für sich und erwies sich von Anfang an als ebenso exzellenter wie experimentierfreudiger Graphiker. "Mein Hauptanliegen ist, dass, wenn sich in meiner Arbeit an Bildern und Skulpturen und Zeichnungen etwas verändert hat oder wenn sich eine neue Idee ergeben hat, ich diese benutze und in einer grafischen Technik ausführe als Korrektur oder als Verdeutlichung, als Ausrufezeichen." (Georg Baselitz 1989) Dabei reflektierte er stets die spezifischen Bedingungen des Mediums und schöpfte die Möglichkeiten der unterschiedlichen Verfahren (Radierung, Holzschnitt, Lithographien) konsequent aus und erweiterte sie.





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