Karl Fred Dahmen


Karl Fred Dahmen,

Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

"Weiße Landschaft"

Mischtechnik auf Leinwand 1958

110 x 94 cm

sign. dat. bez. bet.

Weber 002.58 - B 0292

[21236]



Catalogues and publications

Die Galerie Boisserée - Thomas Weber und Johannes Schilling - hat in jahrelanger Arbeit das Werkverzeichnis der Unikate des Künstler K.F. Dahmen erstellt:


Werkverzeichnis K.F. Dahmen

Karl Fred Dahmen (Stolberg 1917-1981 Preinersdorf) gehört neben Emil Schumacher und Gerhard Hoehme zu den wichtigsten Vertretern des Deutschen Informel.

Der nun vorliegende Œuvrekatalog stellt auf 1.192 Seiten mit 1.637 Arbeiten erstmals das Gesamtwerk dieses bedeutenden Künstlers der Nachkriegszeit vor. Neben den informellen Arbeiten der 50er und 60er Jahre werden auch die Objektkästen, die Materialbilder der 60er und 70er Jahre und die späten Furchenbilder gezeigt.

Thomas Weber, Köln, Archiv Karl Fred Dahmen, Autor des Werkverzeichnisses Karl Fred Dahmen

Der Autor (Thomas Weber, Galerie Boisserée) hat über mehrere Jahre alle relevanten Informationen zu Dahmens Werken zusammengetragen. Damit schließt der zweibändige Katalog nicht nur eine Lücke im Buchhandel (alle deutschsprachigen Publikationen über diesen Künstler sind vergriffen), sondern eröffnet dem Leser neue Einblicke in die Vielseitigkeit dieses außergewöhnlichen Künstlers.


Karl Fred Dahmen, 'Werkverzeichnis'

Karl Fred Dahmen, 'Werkverzeichnis'


K. F. Dahmen - Werkverzeichnis 1946-1965 Band I

K. F. Dahmen - Werkverzeichnis 1966-1981 Band II

1.100 Farbabbildungen und 495 SW-Abbildungen auf 1.192 Seiten

Format 24 x 31 cm, 2 Bänden im Leinenschuber

Erstellung: Thomas Weber (Galerie Boisserée)

Konzeption: Johannes Schilling und Thomas Weber (Galerie Boisserée)

Einführender Text: Dr. Tayfun Belgin (Direktor Osthaus Museum Hagen)

Herausgeber: Volker Dahmen

Im Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln

Gefördert durch die Stiftung Kunstfonds mit Mitteln der VG Bild-Kunst
und die Kunststiftung NRW
2003

ISBN 3-88375-750-0


Euro 200 (bei Versand zuzüglich Porto).


Bestellung des Werkverzeichnisses nehmen wir via e-mail oder auch telefonisch gerne entgegen: galerie@boisseree.com / Tel. +49-(0)221-2578519



Für die Ergänzung des Werkverzeichnisses "Karl Fred Dahmen" bitten wir diejenigen Besitzer von Werken, die noch nicht im Oeuvre-Katalog aufgenommen worden sind, mit dem Archiv. K.F. Dahmen bzw. der Galerie Boisserée, Köln Kontakt aufzunehmen. Diskretion ist selbstverständlich zugesichert.


Adresse:
Archiv Karl Fred Dahmen, Thomas Weber, Drususgasse 7-11, 50667 Köln,
Tel. 0221-2576662, Fax 0221-2578550 oder auch archiv.k.f.dahmen@gmx.de








Werke / Works of art / Trabajos / Œuvres d'art

Karl Fred Dahmen, ohne Titel, noch nicht bei Weber

Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

ohne Titel

Mischtechnik auf Rupfen 1960

80 x 70 cm

sign. dat.

noch nicht bei Weber

[20643]

Karl Fred Dahmen, ohne Titel, noch nicht bei Weber

Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

ohne Titel

Mischtechnik auf Leinwand 1961

110 x 135 cm

sign. dat. bez.

noch nicht bei Weber

[21383]

Karl Fred Dahmen,

Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

"Erwachen"

Mischtechnik auf Rupfen 1962

86 x 78 cm

sign. dat. bez. bet.

noch nicht bei Weber

[20948]

Karl Fred Dahmen, ohne Titel, noch nicht bei Weber

Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

ohne Titel

Mischtechnik und Collage auf Karton 1964

51,5 x 41 cm

sign. dat. bez.

noch nicht bei Weber

[19905]

Karl Fred Dahmen, ohne Titel, Weber 0010.60 - B 2080

Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

ohne Titel

Mischtechnik auf Leinwand 1960

125 x 110 cm

sign. dat. bez.

Weber 0010.60 - B 2080

[21277]

Karl Fred Dahmen,

Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

"Weiße Landschaft"

Mischtechnik auf Leinwand 1958

110 x 94 cm

sign. dat. bez. bet.

Weber 002.58 - B 0292

[21236]

Karl Fred Dahmen,

Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

"Aufgehender Tag"

Mischtechnik auf Leinwand 1963

160 x 129 cm

sign. dat. bet.

Weber 008.63 - B 0445

[20272]

Karl Fred Dahmen,

Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

"Formentera"

Mischtechnik auf Leinwand 1962

110 x 135 cm

sign. dat. bez. bet.

Weber 032.62 - B 0370

[21457]

Karl Fred Dahmen,

Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

"Chiemgau-Legende"

Objektkasten 1971

35 x 27,5 cm x 6,5 cm

sign. dat. bez. bet.

noch nicht bei Weber

[19904]

Karl Fred Dahmen,

Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

"Objektkasten"

Objektkasten 1972

45,5 x 33 cm x 7 cm

sign. dat. bet.

noch nicht bei Weber

[16857]

Karl Fred Dahmen,

Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

"Torso"

Objektkasten 1973

46,5 x 39 cm x 11 cm

sign. dat. bez. bet.

Weber 009.73 - K 388

[19942]

Karl Fred Dahmen,

Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

"Torso IV"

Objektkasten 1973

47,8 x 34,5 cm x 11,3 cm

sign. dat. bez. bet.

Weber 011.73 - K 310

[16679]

Karl Fred Dahmen,

Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

"Corpus"

Objektkasten 1974

89,5 x 55,5 cm x 11,5 cm

sign. dat. bez. bet.

Weber 031.74 - K 188

[20020]

Karl Fred Dahmen,

Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

"Wintertod"

Objektkasten mit Polsterbild 1976

31,5 x 31 cm

sign. dat. bet.

Weber 039.76 - K 233

[12399]

Karl Fred Dahmen,

Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

"Kalendertage"

Mischtechnik und Collage auf Karton 1974

66 x 47,6 cm

sign. dat. bet.

Weber 041.74 - B 0471

[12373]

Karl Fred Dahmen, ohne Titel, Weber 046.65 - B 0386

Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

ohne Titel

Collage auf Karton auf Holz 1965

59 x 46 cm

sign.

Weber 046.65 - B 0386

[19161]

Karl Fred Dahmen, ohne Titel, Weber 047.65 - B 0387

Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

ohne Titel

Collage auf Karton auf Holz 1965

57 x 46 cm

sign.

Weber 047.65 - B 0387

[19160]

Karl Fred Dahmen, ohne Titel, nicht bei Weber

Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

ohne Titel

Farbzeichnung auf Papier 1980

57 x 44,5 cm

sign. dat. bez.

nicht bei Weber

[10584]

Karl Fred Dahmen,

Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

"Kalendertage - March"

Collagierte Farbstiftzeichnung auf Karton 1975

90 x 64 cm Abb. 84,5 x 60,2 cm

sign. dat. bez. bet.

Weber 070.75 - B 2057

[12750]

Karl Fred Dahmen,

Karl Fred Dahmen,

Karl Fred Dahmen,

Karl Fred Dahmen,

Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

"Chronik des Galilei" (Walter Aue)

Buch mit 4 Aquatintaradierungen 1965

25 x 24,5 cm

sign. num.

Auflage 100 Exemplare

Angst 064 - 67

[21278]

Karl Fred Dahmen,

Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

"Trois taches"

Farbaquatintaradierung mit Prägedruck 1969

76 x 54 cm Pr. 68,5 x 47,5 cm

sign. dat. bez.

Auflage ca. 20 Exemplare

Angst 86

[19983]

Karl Fred Dahmen,

Karl Fred Dahmen

(Stolberg 1917 - 1981 Preinersdorf)

"Knauerblock"

Farbaquatintaradierung mit Prägedruck 1970

91 x 64,5 cm Pr. 64 x 49 cm

sign. dat. bez.

Angst 105

[19980]




Biografie / Biography / Biografía / Biographie

1917 In Stolberg bei Aachen geboren, verlebt Dahmen seine Kindheit und Schulzeit in Köln.
1931–1933 Besuch der Kunstgewerbeschule in Aachen, u.a. als Schüler von Professor Schwitters.
1933–1936 Dahmen absolviert eine Lehre als Gebrauchsgraphiker.
1936–1938 Der Künstler arbeitet als freischaffender Maler und Graphiker.
1939–1945 Soldat, u.a. in Frankreich sowie im Balkan- und Russlandfeldzug.
1940 Dahmen heiratet am 20. August Martha Ursula Hesse.
1941 Am 12. Januar wird der Sohn Volker geboren.
1945 Rückkehr aus dem Krieg nach Stolberg. Dahmen besteht die Aufnahmeprüfung an der Düsseldorfer Kunstakademie, verlässt diese aber nach kurzer Zeit wieder und arbeitet bis 1963 als freischaffender Künstler.
1946 Erste Einzelausstellung im Suermondt-Museum in Aachen.
1948 Dahmen reist nach Paris und knüpft Kontakte zu den Künstlern der so genannten neuen "École de Paris".
1950 Im Verlauf der 50er Jahre entwickelt K.F. Dahmen seine tektonisch-strukturelle Formsprache. Seine Kontakte zur französischen Kunstszene führen zu einer intensiven Auseinandersetzung mit gegenstandsloser Kunst. Beteiligungen an Gruppenausstellungen in der Kestner-Gesellschaft in Hannover oder an der Ausstellung „junger westen“ in der Kunsthalle in Recklinghausen folgen.
1953 K.F. Dahmen gründet u.a. mit Peter Brüning und Gerhard Hoehme die Düsseldorfer Künstlervereinigung „Gruppe 53“.
1954 Aus Existenzgründen nimmt Dahmen eine Stelle als Zeichenlehrer an einer Aachener Privatschule an. In Paris findet die erste Einzelausstellung in der Pariser Galerie Arnaud statt.
1955 Nach figürlichen Arbeiten und dem Thema der „Städtebilder“ entwickelt der Künstler jetzt seine „informelle“ Werkphase. Reliefartige, freie Formelemente treten nun stärker in Erscheinung.
1956 Dahmens Auseinandersetzung mit den örtlichen Erdformationen, die durch den Braunkohleabbau im Aachener Raum bestimmt werden, wird intensiver. Starke Materialität, vielfältige Lineaturen, tiefe Einkerbungen und auch die erdhafte Tonigkeit der Werke spiegeln die visuellen Erfahrungen des Künstlers mit seiner Umgebung wider. Beteiligung an einer Gruppenausstellungen, u.a. im Museé d’Art Moderne, Paris (F).
1957 In den kommenden Jahren bis 1972 nimmt der Künstler als neues Mitglied regelmäßig an den Ausstellungen des Deutschen Künstlerbundes Berlin teil.
1958 K.F. Dahmen wird die Goldmedaille des „Ersten Internationalen Kunstpreises für abstrakte Kunst der Schweiz“ in Lausanne verliehen. Um den Preis hatten sich 36 Künstler aus Spanien, Frankreich, Italien, den USA, der Schweiz und Deutschland beworben. Die Kunsthalle Düsseldorf und das Suermondt-Museum in Aachen zeigen die Ausstellung „Gruppe 53“, an der Dahmen teilnimmt.
1959 Dahmen gibt seine Lehrtätigkeit an der Privatschule in Aachen auf. Teilnahme an der documenta II in Kassel sowie an Gruppenausstellungen in der Kunsthalle Baden-Baden und im Institute of Contemporary Arts, London Einzelausstellungen u.a. in der Kunsthalle Mannheim.
1962 K.F. Dahmen hält sich erneut in Spanien auf und reist nach Ibiza, wohin er bis 1967 jährlich reisen wird. Aus einer Ausstellung bei Günther Franke erwirbt die Hamburger Kunsthalle das Werk „Komposition“ (034.63 - B 0159) aus dem Jahr 1962.
1963 entstehen auch die ersten Montagebilder, in denen K.F. Dahmen zunehmend mit Materialien wie Holz, Leder, Metallen und Fundgegenständen aus dem Sperrmüll arbeitet. K.F. Dahmen hat seine erste Einzelausstellung in New York (USA) in der Lefebre Gallery. Weitere Einzelausstellungen u.a. im von der Heydt-Museum, Wuppertal. Die Nationalgalerie in Oslo erwirbt das Werk „Composition“ (030.62 - B 0427). Der Künstler beteiligt sich an der Ausstellung „Réalitées Nouvelles“ im Musée d’Art Moderne in Paris (F).
1964 Beteiligung an Ausstellungen u.a. in Mannheim, Bremen, Baden-Baden, München, Heidelberg, St. Paul de Vence (F), Rotterdam (NL), Pittsburg (USA), Paris (F), Madrid (E), Oslo (N) und Luxembourg (L).
1965 Aus den Montagebildern entwickelt K.F. Dahmen seine ersten vollkommen dreidimensionalen Objektkästen hinter Glas. Diese enthalten Fundstücke aus dem Alltag, z.B. verbeulte Ofenrohre, verrußte Autoscheinwerfer, weggeworfene Eierkartons, Reste gestanzter Folien, aber auch verschnürtes Leder und ehemalige Korsagen. Einzelausstellungen u.a. im Suermondt-Museum, Aachen, im Kölnischen Kunstverein und im Städtischen Museum Mönchengladbach.
1966 K.F. Dahmen wird der „Karl-Ernst-Osthaus-Preis“ der Stadt Hagen verliehen. Der Künstler wird Mitglied der „Neuen Gruppe“ München und des „Westdeutschen Künstlerbundes“ Hagen.
1967 K.F. Dahmen übernimmt den Lehrstuhl für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in München und dort die vorher von Georg Meistermann geleitete Klasse. K.F. Dahmen verkauft das Haus in Stolberg und siedelt mit seiner Frau Usch nach München um.
1968 wird K.F. Dahmen zum ordentlichen Professor an der Akademie für Bildende Künste, München, ernannt. Der Künstler kauft in Niederham (Chiemgau) einen alten verfallenen Bauernhof. Der Künstler, bis dato durch die von Industrie und Tagebau zerstörte Landschaft des Aachener Raums geprägt, erlebt im Chiemgau nun eine rein landwirtschaftlich genutzte und scheinbar „intakte“ und „schöne“ Natur. Mit der räumlichen Veränderung beginnt auch eine künstlerische Neuorientierung. Die den Künstler umgebende Landschaft ist Stimulans für die Entwicklung der Werkgruppe der so genannten „Polsterbilder“. Hier entstehen sinnbildlich für die hügeligen Sommer-Landschaften die grüntonigen „Tele-Landschaften“ sowie die meist weiß dominierten „Galgenbilder“ bzw. „Galgenkästen“ für die schneebedeckten, hügeligen Winterlandschaften.
1969 Die Staatsgalerie Stuttgart zeigt Werke Dahmens in einer Gruppenausstellung. Der Kunstverein Augsburg widmet Dahmen eine Einzelausstellung.
1970 Ausstellungsbeteiligung u.a. in der Kunsthalle Bielefeld und der Kunsthalle Mannheim, Einzelausstellungen u.a. im Kunstverein Kassel, im Kunstverein Freiburg und im Kunstverein Ravensburg.
1971 Einzelausstellung u.a. in der New Yorker Galerie Gramercy Park Fine Arts (USA). Das Städtische Museum Ulm zeigt seine Arbeiten gemeinsam mit plastischen Werken von Ansgar Nierhoff.
1972 Der Künstler beteiligt sich an der 27. Biennale Nazionale d’Arte in Mailand (I). Der Kunstverein München präsentiert eine Einzelausstellung. Die Städtische Galerie im Lenbachhaus erwirbt dort das große dreiteilige Polsterbild „Chiemgaulegende“ 1972.
1973 Das Museum des 20. Jahrhunderts, Wien, erwirbt das Werk „Maskuline Legende III“ 1972.
1974 K.F. Dahmen kehrt zur Zeichnung als künstlerischem Medium zurück, es entsteht eine Werkgruppe collagierter Farbkreidezeichnungen unter dem Titel „Kalendertage“. Einzelausstellung mit Werken aus drei Jahrzehnten in der Kunsthalle Darmstadt.
1976 Die umfangreiche Monografie mit Texten von Willi Lehmbruck und Wolfgang Rothe, zahlreichen Abbildungen sowie Fotografien von Robert Häusser und Raoul Manuel Schnell zum Werk von K.F. Dahmen erscheint im Belser Verlag, Stuttgart. Die Neue Galerie der Stadt Linz (A), zeigt eine umfangreiche Schau mit 75 Arbeiten.
1977 Der Künstler unternimmt eine weitere USA-Reise und besucht vor allem die Südstaaten. In den so genannten „Furchenbildern“ legt Dahmen subtile, zur monochromen Farbigkeit neigende Flächen an, die durch horizontale „Furchen“ und ab 1978 zusätzlich durch chiffreartige Kürzel gekennzeichnet sind.
1979 erscheint das Werkverzeichnis der Druckgrafik 1956–1978 von Roland Angst.
1980 Im September unternimmt Dahmen eine sechswöchige Reise in die USA und hält sich auch in Kalifornien auf. Unter dem Eindruck dieser Landschaft und Atmosphäre entstehen Werke mit den Titeln „Malibu“, „California Sound“ und „Santa Monica“.
1981 Karl Fred Dahmen stirbt am 12. Januar an den Folgen seiner Gehirntumore in Preinersdorf, Chiemgau.


Arbeiten in öffentlichen Sammlungen im Inland:

Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München; Hamburger Kunsthalle, Hamburg; Hessisches Landesmuseum Darmstadt, Darmstadt; Kaiser Wilhelm Museum, Krefeld; Karl Ernst Osthaus-Museum, Hagen; Kunsthalle Bielefeld, Bielefeld; Kunsthalle Bremen, Bremen; Kunsthalle Recklinghausen, Recklinghausen; Kunsthalle zu Kiel, Kiel; Kunstmuseum Bonn, Bonn; Kunstsammlung Chemnitz, Chemnitz; Kurpfälzisches Museum, Heidelberg; Leopold-Hoesch-Museum der Stadt Düren, Düren; Museum am Ostwall Dortmund, Dortmund; Museum Folkwang, Essen; Museum für Neue Kunst, Freiburg im Breisgau; Museum Morsbroich Leverkusen, Leverkusen; Museum Wiesbaden, Wiesbaden; Neue Nationalgalerie, Berlin; Pinakothek der Moderne, München; Rheinisches Landesmuseum Bonn, Bonn; Saarland Museum, Saarbrücken; Sammlung Ludwig, Aachen; Sammlung Sylvia und Ulrich Ströher, Darmstadt; Sprengel Museum, Hannover; Staatsgalerie Stuttgart, Stuttgart; StadtMuseum Bonn, Bonn; Städtische Galerie im Lenbachhaus, München; Städtische Galerie, Karlsruhe; Städtische Kunsthalle Mannheim, Mannheim; Städtische Kunstsammlungen Augsburg, Augsburg; Städtisches Museum Abteiberg Mönchengladbach, Mönchengladbach; Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen; Ulmer Museum, Ulm; von der Heydt-Museum, Wuppertal; Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster, Münster; Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen am Rhein

Arbeiten in öffentlichen Sammlungen im Ausland:

Brooklyn Museum of Art, New York (USA); Kunstmuseum Basel, Basel (CH); Ludwig Museum Budapest, Budapest (H); MUMOK – Museum Moderner Kunst – Stiftung Ludwig Wien, Wien (A); Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris, Paris (F); Musée National d’Art Moderne – Centre Georges-Pompidou, Paris (F); Museu de Arte Moderna, Rio de Janeiro (BR); Neue Galerie der Stadt Linz – Wolfgang-Gurlitt-Museum, Linz (A); Philadelphia Museum of Art, Philadelphia (USA); Staatliches Museum, Luxembourg (L); Städtisches Museum, Oslo (N); The National Museum of Contemporary Art, Oslo (N