Zukünftige Ausstellungen

Zukünftige Ausstellungen


"Ich betrachte ein Werk als vollendet,
wenn es mir vertraut erscheint."
Eduardo Chillida



Anlässlich der "DÜSSELDORF COLOGNE OPEN GALLERIES 2017"
(08.–10.09.2017)


Unter der Schirmherrschaft der Botschaft von Spanien:


08.09.–04.11.2017

EDUARDO CHILLIDA

(San Sebastián 1924 - 2002 San Sebastián)


Eduardo Chillida,

Eduardo Chillida

(San Sebastián 1924 - 2002 San Sebastián)

"Lurra G 138"

(Erde G 138)

Schamotte 1989

14,5 x 24,5 x 20 cm

sign.

[23525]




Zur Eröffnung am Freitag, den 8. September 2017 um 18.30 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.





Bitte beachten Sie unsere besonderen Öffnungszeiten zu den
"DÜSSELDORF COLOGNE OPEN GALLERIES 2017":
Freitag, 8. September von 18.00 bis 22.00 Uhr
Samstag, 9. September von 12.00 bis 20.00 Uhr
Sonntag, 10. September von 12.00 bis 18.00 Uhr




Eduardo Chillida,

Eduardo Chillida

(San Sebastián 1924 - 2002 San Sebastián)

"Saludo a Bonnefoy"

(Gruß an Bonnefoy)

Tuschezeichnung auf Papier 1990

12 x 15,8 cm

sign.

[23518]



Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit über 100 Seiten und über 100 Abbildungen.
Für den Betrag von Euro 10 senden wir Ihnen den Katalog im Inland gerne zu.
Der Katalog ist ebenfalls in der Galerie Boisserée erhältlich.


Außerdem haben Sie hier auch die Möglichkeit den Katalog als PDF virtuell durchzublättern (linke Maustaste - online durchblättern oder rechte Maustaste downloaden - Empfehlung: downloaden) - der Katalog ist als PDF Datei abgelegt und kann mit dem Adobe Reader gelesen werden. Sollten Sie den Adobe Reader nicht installiert haben, können Sie diesen unter folgender Adresse downloaden:http://www.adobe.de.


Eduardo Chillida,

Eduardo Chillida

(San Sebastián 1924 - 2002 San Sebastián)

"Porcelana XV"

Porzellanskulptur 1990

19 x 7,5 x 1,3 cm

sign.

[23519]

Eduardo Chillida, ohne Titel

Eduardo Chillida

(San Sebastián 1924 - 2002 San Sebastián)

ohne Titel

Gravitation - Papiercollage, Tusche, Baumwollschnüre 1990

60 x 79 cm

sign.

[22319]



Pressetext zur Ausstellung von Eduardo Chillida (linke Maustaste – online durchblättern oder rechte Maustaste downloaden – Empfehlung: downloaden) – der Text ist als
PDF Datei abgelegt und kann mit dem Adobe Reader gelesen werden.

Sollten Sie den Adobe Reader nicht installiert haben, können Sie diesen unter
folgender Adresse downloaden: http://www.adobe.de.


Eduardo Chillida,

Eduardo Chillida

(San Sebastián 1924 - 2002 San Sebastián)

"Lurra G 265"

(Erde G 265)

Schamotte 1992

16,5 x 22 x 19 cm

sign.

[23526]

Eduardo Chillida, ohne Titel

Eduardo Chillida

(San Sebastián 1924 - 2002 San Sebastián)

Maquette für "Buscanda la luz" (Das Licht suchend)

Eisenskulptur 1997

42 x 13 x 14 cm

[23540]

Eduardo Chillida, ohne Titel

Eduardo Chillida

(San Sebastián 1924 - 2002 San Sebastián)

ohne Titel

Gravitation - Papiercollage, Baumwollschnüre 1994

20,8 x 22,2 cm

sign.

[23533]





EDUARDO CHILLIDA

Mit der Ausstellung "Eduardo Chillida“ widmet sich die Galerie Boisserée erneut einem der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Eduardo Chillida, 1924 in San Sebastián geborenen und ebenda 2002 verstorbenen, hat es geschafft, eine völlig eigenständige Formensprache zu entwickeln und gilt nicht nur als einer der bedeutendsten Bildhauer unserer Zeit. Chillidas Leidenschaft für unterschiedliche Materialien (Eisen, Stahl, Alabaster, Granit, Beton, Holz, Ton, Porzellan, Filz, Papier) hat die Auseinandersetzung mit den Werkstoffen eingefordert und ein faszinierendes Werk entstehen lassen.

Über 70 ausgewählte Arbeiten – eine Skulptur aus Eisen, drei aus Schamotte, Gravitationen aus Papier und Porzellan, Zeichnungen, Collagen, Aquatintaradierungen, Radierungen, Holzschnitte, Lithographien, Mappenwerke und Bücher – sind einem Zeitraum gewidmet, der vor etwa 60 Jahren begann.

Die Papierarbeiten – Gravitationen, Zeichnungen, Collagen, druckgraphische Arbeiten – nehmen einen wichtigen und selbständigen Teil in Chillidas Gesamtwerk ein. Sie folgen denselben Prinzipien wie seine Skulpturen: ein Erkennen und Vergegenwärtigen des Ungreifbaren zu fördern.
Chillidas druckgraphische Arbeiten sind Meisterwerke zeitgenössischer Graphik. Sie sind zweidimensionale Formulierungen des Generalthemas Raum. Jedes dieser Werke nimmt in der Gesamtheit eine eigene Funktion wahr. Die zweidimensionalen Oberflächen sind weder perspektivische Darstellungen noch Gleichnis für den dreidimensionalen Raum. Die Fläche tritt als zweidimensionales Äquivalent an die Seite des Raumes. Mit unerschöpflichem Einfallsreichtum und strenger Materialgerechtigkeit nutzt Chillida die verschiedenen Techniken der Druckgraphik und deren unterschiedliche Eigenschaften. Es ist verblüffend, welch intensiv skulpturale Ausstrahlung schon kleine Prägedrucke haben und mit wie wenig Mitteln sich in diesen Werken imaginäre Räume öffnen lassen.

In den Gravitationen hat Chillida seine Synthese aus graphischem und dreidimensionalem Werk gefunden und den Dialog zwischen Raum und Form um eine dritte Größe, die Schwerkraft, erweitert. Handgeschöpfte, in der Textur unregelmäßige Papierblätter oder Filzmatten sind übereinanderlegt und werden durch eine Schnur zusammengehalten und zwar so, dass sie sich etwas voneinander abheben. Anders als alle anderen Arbeiten sind die Gravitationen an Schnüren aufgehängt und haben somit eine andere Raumwirkung als Skulpturen oder graphische Werke. Die dünnen Schnüre schaffen eine leichte, schwebende Wirkung. Sie machen auf eine Bewegung von oben nach unten aufmerksam und thematisieren auf fast schwerelose Weise den Einfluss der Schwerkraft. Ab 1987 überträgt Chillida die Technik der Gravitation auf die Bereiche der Graphik und des Porzellans. Die Porzellanarbeiten, Porcelana genannt, mit ihren unregelmäßigen Außenrändern und ihrer typischen Oberflächenstruktur wirken leicht wie Papier.

Chillida nennt seine aus Ton geschaffenen Skulpturen „Lurra“, (Mehrzahl: „Lurrak“) dem baskischen Namen für Erde. Es sind kleine kubenartige Formen mit rauer Oberfläche.
Er gestaltet die massiven Blöcke auf ganz unterschiedliche Weise. Es gibt Lurrak, bei denen zarte Linien sanfte Spuren auf der Oberfläche hinterlassen, bei anderen werden die Blöcke geöffnet und neue Räume geschaffen und bei wieder anderen lösen Einschnitte und Gravuren die homogene Oberfläche auf.



Eduardo Chillida,

Eduardo Chillida

(San Sebastián 1924 - 2002 San Sebastián)

"Lotura II

(Verbindung II)

Aquatintaradierung mit Prägung 1989

20,5 x 11,5 cm Pr. 16,5 x 12,7 cm

sign. num. bez.

Auflage 66 Exemplare

van der Koelen 89014

[23493]

Eduardo Chillida,

Eduardo Chillida

(San Sebastián 1924 - 2002 San Sebastián)

"Ikusi"

(Sehen)

Aquatintaradierung mit Prägung 1990

21 x 11,5 cm Pr. 13 x 14 cm

sign. num. bez.

Auflage 66 Exemplare

van der Koelen 90003

[23494]



Sie können sich fast alle Exponate der Ausstellung hier ansehen.



Eduardo Chillida,

Eduardo Chillida

(San Sebastián 1924 - 2002 San Sebastián)

"Homenaje a Joan Prats"

Siebdruck als Gravitation 1987

75,8 x 50 cm

sign. num.

Auflage ca. 160 Exemplare

van der Koelen 87020

[23504] [23521]

Eduardo Chillida,

Eduardo Chillida

(San Sebastián 1924 - 2002 San Sebastián)

"Homenaje a J.M. Barandiarán II"

Siebdruck als Gravitation 1994

62,5 x 53,5 cm

sign. num.

Auflage 124 Exemplare

van der Koelen 94017

[23497]

Eduardo Chillida,

Eduardo Chillida,

Eduardo Chillida

(San Sebastián 1924 - 2002 San Sebastián)

"Hommage à Johann Sebastian Bach"

Buch mit 11 Siebdrucken und 1 Prägedruck 1997

66 x 52 cm x 6 cm

sign. num.

Auflage 139 Exemplare

van der Koelen 97002 - 97013

[12304]

Eduardo Chillida,

Eduardo Chillida

(San Sebastián 1924 - 2002 San Sebastián)

"Abartsu"

(Dicht belaubt)

Aquatintaradierung 1999

90 x 66,8 cm

sign. num.

Auflage 66 Exemplare

van der Koelen 99014

[23175]